Noch ist der Nationalpark Eifel ein „Entwicklungsnationalpark“, eine Art Naturversprechen für die Zukunft. Doch zahlreiche Wanderwege, Radrouten und Seen ziehen schon heute Naturliebhaber an – ebenso wie ein besonderer Wildnis-Trail. 

Mit der Bahn an den Rursee: Anreise planen

Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel zieht sich in vier Etappen einmal quer durch den Nationalpark, sie sind jeweils zwischen 18 und 25 Kilometer lang. Wer sich auf diesen Etappen ungestört mit den Erlebnissen in der Natur auseinandersetzen möchte, ohne sich um alltägliche Mühen zu kümmern, kann den Wildnis-Trail als Arrangement buchen – die Organisation von Transport und Übernachtung übernimmt in diesem Fall als Veranstalter der Touristikverein Monschauer Land. Sicherlich eine prima Voraussetzung, um sich auf eine komfortable Weise mit den Schönheiten der Eifelregion anzufreunden. Es gibt dort nämlich viel zu entdecken: Das Burgenmuseum in Nideggen zum Beispiel, gerade mal 15 Kilometer vom Rursee entfernt, ist die Heimat des allerersten Burgenmuseums in Nordrhein-Westfalen. Motto: Nur eine Burg besuchen, aber auch über alle anderen Burgen Bescheid wissen.

Ein Mix aus Architektur- und Technik-Erlebnis bietet das Jugendstil-Wasserkraftwerk in Heimbach, das 1905 in Betrieb genommen wurde – es liegt quasi direkt am Rursee. Auch der Luftkurort Heimbach ist stolz auf seine Burg: Schon aus dem 11. Jahrhundert stammt Burg Hengbach und ist für Besucher kostenlos zugänglich. Zudem beherbergt sie die Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel. In Heimbach kann man aber auch in Natur-Chalets übernachten. Die privaten Hideaways stehen auf einem Wassergrundstück mitten im Nationalpark Eifel.

Das Staubecken Obermaubach in der Gemeinde Kreuzau wiederum ist ein tolles Ziel für Wassersportfreunde: Tret- und Paddelboote sind hier für Familien zu mieten, aber auch Segler oder Surfer finden bei entsprechendem Wind korrekte Verhältnisse vor. Dass an einem so charmanten See mit seiner lieblichen Umgebung auch gewandert oder geradelt werden kann, muss man im Grunde nicht extra erwähnen. Ein besonderes Highlight aber schon: Der RurUfer-Radweg beginnt in Belgien in der Nähe der Rurquellen und führt über 180 Kilometer an der Rur entlang durch Nordrhein-Westfalen bis ins niederländische Roermond. Ziemlich international also – und sehr abwechslungsreich.

In diesem Artikel stellt euch Rangerin Nina den Nationalpark Eifel vor.

Mobil vor Ort auch ohne Auto

Hier könnt ihr was erleben: Mit der GästeCard könnt ihr mit sämtlichen Bussen und Bahnen im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein Sieg (VRS) und des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) kostenlos fahren. Zudem erhaltet ihr Ermäßigungen bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen der Erlebnisregion Nationalpark Eifel. Die GästeCard gilt für die gesamte Aufenthaltsdauer. Mehr Infos: hier klicken.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

Titelbild: Der Rursee liegt inmitten des Nationalparks Eifel bei Heimbach © Tourismus NRW e.V., Dominik Ketz

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