Düsseldorf hat nicht nur ein Image, sondern gleich mehrere. Karnevalshochburg, Klein-Japan, Shopping-Metropole und Modestadt. Und alles stimmt irgendwie. Auf jeden Fall ist Düsseldorf eine Stadt mit vielen Gesichtern – und es lohnt sich, sich alle einmal näher zu betrachten.

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Man kann sich ja mal den Spaß machen, Klein-Japan bei Google einzugeben. Sofort ploppt „Düsseldorf“ auf, erscheinen Überschriften wie „Die japanische Metropole am Rhein“. Tatsächlich sollte man sich bei einem Besuch Düsseldorfs den Bereich rund um die Immermannstraße nicht entgehen lassen – hier lockt das totale japanische Einkaufserlebnis – und ein Stück Heimat für 6.500 Japaner am Rhein.

Weniger überraschend, aber ebenso schick: die Königsallee, Düsseldorfs noble Einkaufsmeile. Die Kö ist in ganz Deutschland bekannt, ebenso wie die legendäre Düsseldorfer Altstadt mit ihren vielen Kneipen. Und, klar, Düsseldorf ist auch Karnevalshochburg, aber bitte nicht „Alaaf“ rufen, das wäre Sünde, hier herrscht „Helau“-Zwang.

Aber bevor noch ein falscher Eindruck entsteht: Hart gearbeitet wird in Düsseldorf schon auch. Dann aber wenigstens in so schickem Ambiente wie dem modernen Medienhafen am Rhein. Dort sind junge Start-ups und Agenturen beheimatet und kein Bau gleicht dem anderen: Nach den Plänen zahlreicher namhafter Architekten entstand hier ein spektakulärer Komplex verschiedenster Stile. Exemplarisch: Der „Neue Zollhof“ mit seiner schiefen Silhouette von Frank O. Gehry.

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