Der Bischof von Münster baute sich im 13. Jahrhundert eine wehrhafte Wasser-Trutzburg in Lüdinghausen. Heute ist Burg Vischering eine der besterhaltenen Burgen der gesamten Region – die allerdings noch viel mehr zu bieten hat.

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Ohne die vielfältigen Scharmützel in der Münsterländer Region hätte der Bischof von Münster Burg Vischering wohl nie bauen lassen: Sie sollte als Trutzburg dafür sorgen, dass die Herren der benachbarten Burgen ihre Herrschaftsgelüste nicht bis nach Münster ausdehnen konnten – dafür wurde der Ritter Albert von Wulfheim in Dienst genommen. Hört sich nach Mantel- und Degenfilm an, und wer die ebenso malerische wie klobige Burg Vischering heute ansieht, gewinnt mit ein wenig Fantasie eine Vorstellung davon, wie es im Münsterland im Mittelalter zugegangen sein könnte.

Seit 1972 wird die Trutzburg nun schon als Münsterlandmuseum genutzt. Sie informiert neben der Dauerausstellung zum Thema „WasserBurgenWelt“  auch mit einem „Portal der Burgen und Schlösser im Münsterland“ über die touristischen Angebote der Region. Und die sind vielfältig: Auf der 100-Schlösser-Route etwa kann man mit dem Fahrrad durch die grüne Parklandschaft der Region touren, zudem ist das Münsterland auch für seine vielen Reiterhöfe bekannt. Es gilt als führendes Pferdezentrum in Deutschland: 1.000 Kilometer Reitrouten sind ja auch ein Pfund!

Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

Titelbild: Immer wieder diente Burg Vischering als Filmkulisse © Tourismus NRW e.V.

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