Drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen, dazu eine Altstadt wie gemalt: Das bayerische Passau an der Grenze zu Österreich ist in seiner Historie wirklich reich beschenkt worden – und teilt seine Schönheit gerne mit Besuchern aus der ganzen Welt.

Der beste Ort, um die Schönheit Passaus auf einen Blick zu erleben, dürfte die Veste Oberhaus sein – eine der mächtigsten Burganlagen Europas. Sie thront majestätisch hoch über Passau – von hier aus erkennt man, wie sich aus dem Norden die Ilz, vom Westen die Donau und von Süden der Inn in der Stadt sammeln und sich als gemeinsamer Donaustrom nach Osten fortbewegen. Faszinierend.

Doch das ist nur eine der Sehenswürdigkeiten, mit denen Passau – die kreisfreie Universitätsstadt in Ostbayern mit etwas mehr als 50 000 Einwohnern – seine Gäste bezaubert. Die Neue Residenz etwa, erbaut 1730, ehemals Sitz der Fürstbischöfe mit dem berühmten Deckenfresko von John Carlone – sensationell. Der Dom St. Stephan als Bischofssitz mit einer der größten Orgeln der Welt – grandios. Aber auch die weltlichen Genüsse – Cafés, Gaststätten, Shops – verbergen sich in der barocken Altstadt Passaus hinter glanzvoll-historischen Fassaden.

Und wer genug hat von bayerisch-urbaner Folklore, auf den wartet in der Region eine ganze Menge wilde Natur – zum Beispiel mit dem „Goldsteig“ ein 660 Kilometer langer Wanderweg bis zum Oberpfälzer Wald, mit dem „Großer Arber“ ein 1456 Meter hoher Berg mit einem schicken Skigebiet sowie mit dem Baumwipfelpfad ein 1300 Meter langer Holzbohlenweg auf Stelzen im Nationalpark Bayerischer Wald.

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Titelbild: ©shutterstock.com/Rudy Balasko