Die bizarr geformte Landschaft der Sächsischen Schweiz mit ihren schroffen Felsen und tiefen Schluchten ist ein Traumziel für Wanderer und andere Naturfreunde – und bietet geschützte Lebensräume für eine reiche Flora und Fauna.

Gut und gerne 1000 Felsen für Kletterer und Bergsteiger, mehr als 1100 Kilometer markierte Pfade, Steige und Wege zum Wandern: Outdoor-Fans finden in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz alles, was das Herz begehrt. Die spektakuläre Felsenlandschaft mit ihren markanten Tafelbergen und tiefen Schluchten entstand vor rund 100 Millionen Jahren, heute werden Teile davon als Sachsens einziger Nationalpark geschützt. Wandern darf man fast überall – der Malerweg etwa führt als beliebteste Route zu den schönsten Plätzen im Elbsandsteingebirge wie zum Basteifelsen, zur Felsenbühne Rathen oder zur Festung Königstein. Dabei gelten für Wanderer einige feste Regeln, zum Wohl der grünen intakten Umwelt.

Selten kommt man der Natur mit ihren teils seltenen, besonders schutzbedürftigen Arten näher als beim Wandern im Nationalpark. Der umfasst etwa ein Viertel der insgesamt rund 380 Quadratkilometer großen Nationalparkregion und enthält besonders sensible Zonen, in denen nur speziell gekennzeichnete Wege benutzt werden dürfen. Die Markierung der Wanderrouten durch Wegweiser und farbige Wegemarken ist stets übersichtlich und vollständig. So weisen ein schwarzer Pfeil im schwarzen Kreis auf Zugangspfade zu Kletterfelsen hin, ein grünes Dreieck kennzeichnet anspruchsvolle Bergpfade und ein schwarzes X auf weißem Grund markiert einen gesperrten Weg, an dem die Natur gänzlich ungestört bleiben soll.

Einen guten Überblick über die ganze Region bietet das NationalparkZentrum Sächsische Schweiz in Bad Schandau, vom dortigen Bahnhof mühelos zu Fuß zu erreichen. In abwechslungsreichen Ausstellungen, einer Multivisionsshow und teils interaktiven Erlebnis- und Informationsbereichen werden Wesen und Werden der Nationalparkregion gut dargestellt. Im Park finden sich zudem etliche kleinere Informationsstellen, die thematisch ausgerichtet sind – sie geben lehrreiche Antworten auf Fragen, die sich beim Wandern einstellen können. Experimentelle Entdeckungstouren und spezielle Aktionen für Kinder runden das Angebot ab.

Der besondere Tipp: Ab Bad Schandau kann man auch mit einem mit einem Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt entlang der Felsformationen des Nationalparks fahren, oder nach Königstein. 

Gute Anbindung per Bahn: In gut 40 Minuten geht es per S 1 von Dresden Hbf nach Bad Schandau mit dem NationalparkZentrum.

Mobil vor Ort auch ohne Auto: Gästekarte mobil

Als Erweiterung der Gästekarte Sächsische Schweiz ist seit April 2020 die Gästekarte mobil in Umlauf: Mit dieser Karte kannst du in der gesamten Sächsischen Schweiz mit der S-Bahn, mit Regionalbahnen, Linienbussen und auch Fähren ohne zusätzliche Kosten fahren.  Mehr Infos: hier klicken.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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