Niedersachsen

Ein Perfektes Wochenende in Hannover

Maschsee, Herrenhäuser Gärten, Erlebnis-Zoo - Hannover hat eine Menge zu bieten. Die Stadt an der Leine ist auch ein echter Geheimtipp für Städteentdecker: Mit Bus und Bahn, dem Fahrrad oder sogar per Kanu lässt sich die Landeshauptstadt an einem Wochenende wunderbar erkunden.

Freitag Nachmittag: Mit dem Rad unterwegs

Bei vielen Reiseangeboten ist das Wochenendticket für den öffentlichen Nahverkehr schon inklusive, Hannover verfügt auch über ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz. Doch zumindest in den Sommermonaten ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl. In Hannover gelangt man per Pedale schnell zum Ziel und erobert sich die Stadt ganz nach den eigenen Wünschen. Fahrräder könnt ihr euch einfach an einer der vielen Radstationen (Call a Bike, Nextbike, Step) ausleihen - und schon kann es losgehen. Für eine erste Orientierung empfehlen wir euch einen kurzen Abstecher zum Maschsee und dann über die Leine auf ein „Radler“ in einem der Biergärten im bunten Stadtteil Linden.

Ein besonderer Tipp ist auch das Natur Pur-Paket, inklusive Übernachtung und tollem Ausflugsprogramm, um Hannover aktiv zu entdecken.

Freitag Abend: Zum Essen in die List oder in die Nordstadt

Weiter geht es über die Dornröschenbrücke und ab in die Nordstadt – spätestens jetzt dürfte sich der erste Hunger melden. Entweder bleibt ihr in der Nordstadt und probiert tolle Restaurants wie das Locorito in der Nelkenstraße aus. Oder es geht kurz weiter in die List, wo ihr eine Menge kulinarischer Angebote findet, zum Beispiel im Glücksbringer oder in der Vietal Kitchen, für alle, die es asiatisch mögen.

Riesige Auswahl: Auf der Lister Meile findet jeder Gaumen sein Häppchen © HMTG/ Christian Wyrwa

Als stimmungsvoller Ausklang für den Tag lohnt sich ein Abstecher ans Ihmeufer © HTMG/Stefan Knaak

Riesige Auswahl: Auf der Lister Meile findet jeder Gaumen sein Häppchen © HMTG/ Christian Wyrwa

Als stimmungsvoller Ausklang für den Tag lohnt sich ein Abstecher ans Ihmeufer © HTMG/Stefan Knaak

Samstag Vormittag: Zoo-Erlebnis mit Eisbären und Tigern

Der Erlebnis-Zoo in Hannover macht seinem Namen alle Ehre. Mehr als 20.000 Tiere in sieben Themenwelten lassen sich hier bewundern. Ihr könnt Löwen und Tigern direkt in die Augen schauen oder könnt erleben, wie Eisbären und Seehunde hinter Glas direkt vor der Nase entlang schwimmen. Und wer danach noch Weiterstaunen will, muss nur einmal um die Ecke ins „Panorama am Zoo“: Bei dem weltgrößten 360-Grad-Naturpanorama taucht ihr ein in die faszinierende Welt Amazoniens.

Samstag Nachmittag: Mit dem Kanu durch die Stadt

Um den Entdeckertag perfekt zu machen, wechseln wir das Transportmittel: Vom Fahrrad geht es jetzt ins Kanu. Wer dann mitten im Herzen von Hannover auf der Leine paddelt, vergisst schnell, dass er sich eigentlich in einer Großstadt befindet. Der Fluss schlängelt sich idyllisch durch die Calenberger Neustadt, vom Boot aus eröffnen sich völlig neue Perspektiven. Es geht an romantischen Ecken und üppigem Urwaldgrün vorbei und unter historischen Brücken hindurch bis zum Leineschloss und die Fährmannsinsel in Linden. Dort in der Strandbar „Strandleben“ kann man bei einem Kaffee oder Kaltgetränk im Liegestuhl die Eindrücke aus Zoo, Urwaldpanorama und Flusstour entspannt Revue passieren lassen.

Die Tiergehege im Erlebnis-Zoo Hannover sind den natürlichen Lebensräumen der Bewohner nachempfunden. In der Yukon-Bay zum Beispiel spaziert der Besucher von Kanadas Wildnis in ein kleines Hafenstädtchen © HMTG/Lars Gerhardts

Hier sind nicht nur die Tiere die Attraktion: Im Erlebnis-Zoo Hannover © pixabay.com

Eine Kanufahrt auf der Leine ist eine tolle Art, die Stadt zu erkunden © Hannover Marketing Tourismus GmbH/ Christian Wyrwa

Die Tiergehege im Erlebnis-Zoo Hannover sind den natürlichen Lebensräumen der Bewohner nachempfunden. In der Yukon-Bay zum Beispiel spaziert der Besucher von Kanadas Wildnis in ein kleines Hafenstädtchen © HMTG/Lars Gerhardts

Hier sind nicht nur die Tiere die Attraktion: Im Erlebnis-Zoo Hannover © pixabay.com

Eine Kanufahrt auf der Leine ist eine tolle Art, die Stadt zu erkunden © Hannover Marketing Tourismus GmbH/ Christian Wyrwa

Die Tiergehege im Erlebnis-Zoo Hannover sind den natürlichen Lebensräumen der Bewohner nachempfunden. In der Yukon-Bay zum Beispiel spaziert der Besucher von Kanadas Wildnis in ein kleines Hafenstädtchen © HMTG/Lars Gerhardts

Hier sind nicht nur die Tiere die Attraktion: Im Erlebnis-Zoo Hannover © pixabay.com

Eine Kanufahrt auf der Leine ist eine tolle Art, die Stadt zu erkunden © Hannover Marketing Tourismus GmbH/ Christian Wyrwa

Samstag Abend: Calenberger Pfannenschlag und Lütje Lage

Ein erlebnisreicher Tag verdient einen gebührenden Abschluss. Eure Energiespeicher laden sich am besten mit einem typisch norddeutsch-rustikalen Abendessen wieder auf. Die niedersächsische Küche bietet vor allem Freunden deftiger Leckerbissen echte Spezialitäten wie Grünkohl mit Bregenwurst, Calenberger Pfannenschlag oder Steinhuder Aal, auch der Spargel aus Burgdorf, Nienburg oder der Lüneburger Heide lässt die Herzen aller Feinschmecker höher schlagen.

Gekrönt wird das Mahl am besten mit einer Welfenspeise als Dessert und einer Lüttjen Lage zum Finale. Dieses hannoversche Kultgetränk wird gleichzeitig aus zwei Gläsern getrunken wird, wobei aus dem Schnapsglas von oben der Kornbrand in das einheimische Schankbier fließt und dann zusammen genossen wird - eine knifflige aber immer lustige Angelegenheit. 

Bei einer Lüttje Lage werden Kornbrand und das spezielle obergärige Lüttje-Lage-Schankbier gemeinsam getrunken © Stadt Hannover

Sonntag Vormittag: „Roter Faden“ für Kultur

Nach einem Tag voller Natureindrücke wird es am Sonntag kulturell. Bei einem Spaziergang durch die Stadt führt euch der „Rote Faden“ zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Hannovers Innenstadt. In der Informationsbroschüre findet sich Wissenswertes und Amüsantes zu den 36 Skulpturen, Sehenswürdigkeiten und Installationen, die auf dem Weg liegen: Es geht vorbei am Aegidientor und dem Spartanerstein, Wappenportal, Waterloosäule und natürlich dem Kröpcke mit der Kröpcke-Uhr, einem der Wahrzeichen der Landeshauptstadt.

Wenn ihr tiefer in Kunst und Kultur einsteigen wollt, könnt ihr unterwegs auch eines der Museen entlang des Roten Fadens besuchen: Das Museum August Kestner, das älteste Museum der Stadt, zeigt Kunst aus 6.000 Jahren, das Historische Museum beleuchtet die Geschichte Hannovers und die Galerie Kubus zeigt in acht Ausstellungen zeitgenössische Kunst.

Weiter Informationen zu Hannovers Street Art findet Ihr hier: Streetart – Hannovers bunte Prachtstraßen

Der "Rote Faden" führt zu den Sehenswürdigkeiten Hannovers: Teil davon sind die "Nanas", weltberühmte Skulpturen der Künstlerin Niki de Sant Phalle © gerhardts fotografie

Imposanter Stop auf der "Faden-Tour": Das Neue Rathaus. Der Prachtbau hat zehn Millionen Mark gekostet und wurde angeblich bar bezahlt © Lars Gerhardts

Der "Rote Faden" führt zu den Sehenswürdigkeiten Hannovers: Teil davon sind die "Nanas", weltberühmte Skulpturen der Künstlerin Niki de Sant Phalle © gerhardts fotografie

Imposanter Stop auf der "Faden-Tour": Das Neue Rathaus. Der Prachtbau hat zehn Millionen Mark gekostet und wurde angeblich bar bezahlt © Lars Gerhardts

Sonntag Nachmittag: Lustwandeln in den Herrenhäuser Gärten

Zum absoluten Pflichtprogramm gehört der Besuch der Herrenhäuser Gärten, einem der bedeutendsten Barockgärten Europas. Hier kann man herrschaftlich durch den geometrisch angelegten Landschaftsgarten wandeln und sich dabei wie die Welfen fühlen, während der Blick über die kunstvoll gestalteten Beete, einzigartigen Bäume, Fontänen und Teiche schweift. Nehmt euch Zeit mit: Der Garten ist fast einen Kilometer lang, mehr als einen halben Kilometer breit - und wirkt schier unendlich in seiner Pracht. Auf keinen Fall verpassen solltet ihr das Tropen- und Orchideenhaus im Norden der Gärten!

Zur Anlage gehört auch der im Osten angrenzende Georgiengarten. Dort könnt ihr euch im Sommer auf einer der großen Wiesen ideal zu einem Picknick niederlassen. Oder ihr stattet dem Deutschen Museum für Karikatur und Zeichenkunst – kurz: dem Wilhelm Busch Museum – gleich um die Ecke einen Besuch ab. 

Ursprünglich wurde die Gartenanlage als Nutzgarten für das Dorf "Höringehusen" angelegt. Das Dorf wurde später Herrenhausen genannt und die Gärten zu den prächtigsten Barockgärten Europas ausgebaut © Patrick Graf

Die Augustenbrücke im Georgengarten ist 180 Jahre alt – dahinter, von den Bäumen gut versteckt, steht der Leibniztempel © HMTG/Christian Wyrwa

Im Georgengarten steht der über 200 Jahre alte Leibniztempel © TourismusMarketing Niedersachsen GmbH/Lars Gerhardts

Ursprünglich wurde die Gartenanlage als Nutzgarten für das Dorf "Höringehusen" angelegt. Das Dorf wurde später Herrenhausen genannt und die Gärten zu den prächtigsten Barockgärten Europas ausgebaut © Patrick Graf

Die Augustenbrücke im Georgengarten ist 180 Jahre alt – dahinter, von den Bäumen gut versteckt, steht der Leibniztempel © HMTG/Christian Wyrwa

Im Georgengarten steht der über 200 Jahre alte Leibniztempel © TourismusMarketing Niedersachsen GmbH/Lars Gerhardts

Ursprünglich wurde die Gartenanlage als Nutzgarten für das Dorf "Höringehusen" angelegt. Das Dorf wurde später Herrenhausen genannt und die Gärten zu den prächtigsten Barockgärten Europas ausgebaut © Patrick Graf

Die Augustenbrücke im Georgengarten ist 180 Jahre alt – dahinter, von den Bäumen gut versteckt, steht der Leibniztempel © HMTG/Christian Wyrwa

Im Georgengarten steht der über 200 Jahre alte Leibniztempel © TourismusMarketing Niedersachsen GmbH/Lars Gerhardts

Sonntag Abend: Bootstour auf dem Maschsee

Wusstet ihr, dass man auch in Hannover auf Kreuzfahrt gehen kann? Und zwar mit den Fahrgastschiffen der ÜSTRA zwischen den Ufern des 2,4 Kilometer langen Maschsees. Der Anleger am Ostufer gehört zu den schönsten Orten, um den Sonnenuntergang in Hannover zu genießen. Dazu eignet sich auch der lauschige Biergarten der Restaurant-Bar "Pier 51" gleich nebenan hervorragend. Das abendliche Farbenspiel zwischen Himmel und Wasser ist der ideale Eindruck, um Hannover in bester Erinnerung zu behalten.

Am Abend herrscht am Maschsee eine ganz besondere Stimmung © pixabay.com

Der Maschsee gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Kein Wunder, gibt es hier doch alles, was man für einen gemütlichen Sommertag braucht: Wassersportmöglichkeiten, kleine Cafés und Restaurants und einen tollen Ausblick © Christian Wyrwa

Am Abend herrscht am Maschsee eine ganz besondere Stimmung © pixabay.com

Der Maschsee gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Kein Wunder, gibt es hier doch alles, was man für einen gemütlichen Sommertag braucht: Wassersportmöglichkeiten, kleine Cafés und Restaurants und einen tollen Ausblick © Christian Wyrwa

Titelbild: Perfekter Ausklang: Im Beach Club über den Dächern Hannovers HMTG / Martin Kirchner

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