Wer seine Sommerfrische im Harz plant, der denkt womöglich an lange Wanderungen in kernigen Landschaften. Das bietet die Region um die Odertalsperre – und noch mehr: Im klaren Wasser des Stausees oberhalb von Bad Lauterberg kann man auch sehr gut schwimmen und baden.

Mit der Bahn an die Odertalsperre bei Bad Lauterberg: Anreise planen

Die gute Nachricht für achtsame Entschleuniger gleich zu Anfang: Auf dem Stausee der schönen Odertalsperre – 53 Meter hoch und 316 Meter lang – sind Motorboote nicht erlaubt. Das wär's dann aber auch schon mit den Einschränkungen für Wassersport-Liebhaber: Baden geht ebenso wie surfen, segeln oder mit dem Ruder- oder Gummibötchen fahren. Sogar angeln ist möglich (und mit einem entsprechenden Schein auch erlaubt). Beste Voraussetzungen also, im Harz-Urlaub am Ende eines Wandertages noch in den See zu springen.

Im nahe gelegenen Bad Lauterberg stehen allein 67 (!) abwechslungsreiche, meist kürzere Wanderungen im Tourenbuch. Bad Lauterberg selbst ist eine mit rund 11 000 Einwohnern lebhafte Stadt und als Kneipp- und Kurort mit zahlreichen Wellness-Einrichtungen ausgestattet – ein Ausflug lohnt also gleich aus mehreren Gründen.  Noch ein Rat für ambitionierte Wanderer: Für den so genannten „Qualitätsweg“ am Harzer Hexenstieg zwischen Osterode und Quedlinburg sind acht Tages-Etappen vorgesehen – es wäre kein Fehler, sich die Zeit für diese wunderbare Wanderung zu nehmen.

Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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