Mit diesem interaktiven Spiel werden kleine Entdecker zu Helden! Zusammen mit Ritter Reinhard dem Rüstigen gehen Familien auf eine besondere Reise: An interessanten Ausflugszielen in ganz Rheinland-Pfalz erwarten Kinder Rätsel und Aufgaben, mit denen sie Punkte sammeln können. Wer genügend Punkte hat, wird in den Ritterorden Falkenfels aufgenommen. Wir erklären wie’s geht und was ihr entdecken könnt.

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So geht’s: Als Ritter registrieren

Im Netz unter familienabenteuer.gastlandschaften.de können sich Familien direkt registrieren. Dafür müsst ihr nur einen richtig ritterlichen Ordensnamen wählen und schon kann’s losgehen! Überall dort, wo es in Rheinland-Pfalz besonders spannend und interessant ist, gibt es Aufgaben und Rätsel fürs ritterliche Familienabenteuer: Wo ist im Tierpark die Wildkatze zu finden oder die kleine sagenumwobene Elwetritsche im Baumwipfelpfad versteckt? Wer findet die handgeschnitzte Truhe auf der Burg Berwartstein? Egal, wo der familiäre Ritterorden in das Abenteuer einsteigt, die Route lässt sich frei wählen. Auch Zeitdruck gibt es keinen. Das Familienabenteuer kann während eines Wochenendes im Pfälzer Wald genauso gespielt werden wie während der gesamten Sommerferien.  

Übrigens: Ritter Reinhard der Rüstige ist stets dabei. Er und andere Ritterinnen und Ritter wie Heinrich der Herzliche oder Edana die Eifrige kommen hinzu, erzählen im Audio spannende Geschichten über ihre Regionen, rufen zwischendurch sogar auch mal an, um bei den Aufgaben zu unterstützen, oder sie schicken kleine Rätsel per SMS. Mit jeder gelösten Aufgabe kommt man dem Ziel ein Stück weiter, endlich in den Ritterorden Falkenfels aufgenommen zu werden. Tipp: das kostenlose „Ritterophon“ ausprobieren. Wer die Telefonnummer des Ritterordens Falkenfels anruft, kann sich an jedem ersten Sonntag im Monat ein neue Rittergeschichte aus Rheinland-Pfalz anhören.

Das Video zum Familienabenteuer zeigt nochmal, wie das interaktive Spiel funktioniert und was es unterwegs zu erleben gibt.
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Mit Ritter Franz durchs idyllische Nahetal

Hier im idyllischen Nahetal kennt sich Ritter Franz der Furchtlose bestens aus, er ist nämlich ein echter Naheländer. Und er findet es richtig toll dort. Vor allem die Kurorte mit ihren Thermalquellen haben es ihm angetan, denn auf Entspannung und Wellness steht nicht nur er, sondern auch seine Stute Hildegard. Und das haben sich die beiden auch verdient, denn wenn sie nicht gerade durch den Nationalpark streifen, schützen sie die Region vor gefährlichen Drachen und bösen Räubern. 

Zusammen mit Franz und „Hildi“ geht es auch tief unter Tage, hinein in das Kupferbergwerk Fischbach zu den glitzernden Edelsteinen in die drei Minen von Steinkaulenberg. Die Steine, die hier zu finden sind, sind nicht nur kostbar, ihnen wird auch große Heilkraft nachgesagt. Außerdem rankt sich um die Edelsteine eine Legende um Schönheit, Schätze und Schurken, die Franz gerne erzählt. 

Franz der Furchtlose hat seinen ritterlichen Mut übrigens in den Tiefen der Wälder gelernt, in denen er vor Bären flüchtete, Wildschweine besänftigte und mit den Wölfen heulte. Heute weiß er: Im Wald bei den Tieren ist auch nicht immer alles, wie es scheint. Er zeigt im Wildfreigehege Wildenburg gern, wie man auch Tiere findet, die sonst kaum zu entdecken sind.

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Im Westerwald wird‘s nie langweilig

Die Leute, die im Westerwald wohnen, werden „Wäller“ genannt. Einer von ihnen ist Ritter Jupp. Obwohl er schon graue Locken hat und eine Brille trägt, führt er auch den Namen „der Jugendhafte“. Mit ihm macht es richtig Laune, über den traumhaften Westerwaldstieg zu spazieren, auf der Wied zu paddeln, im Basaltpark zu wandern oder einfach nur auf dem Dreifelder Weiher flache Steine über das Wasser ditschen zu lassen. Mit seinem ehemaligen Brauereipferd Helga ist er im Westerwald unterwegs, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Er und Helga haben es sogar schon mal mit einem Drachen aufgenommen ... eine heldenhafte Geschichte! 

Aber auch erfahrene Ritter wie Jupp können noch etwas lernen. Zum Beispiel über Drachen-Verbrennungen und blaue Flecken. Das geht am besten im Kneipp-Apothekergarten in Bad Marienberg mit seinen vielen Heilpflanzen und dem Barfußpark. Jupp kommt auch gerne mit in den Stöffel-Park auf den Höhen des Westerwalds. Denn in den alten Halden des Basaltabbaus sind noch viele Schätz zu finden: alte Maschinen und urzeitliche Fossilien zum Beispiel. Langweilig wird es also nie mit Jupp. Westerwälder Ritterpower eben! Übrigens: Das Lieblingsbier vom Jupp ist das Hachenburger, was auch erklärt, wie er als guter Kunde der Brauerei zu seiner Helga kam.

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Im Hunsrück, wo der Schinderhannes sein Unwesen trieb

Im Hunsrück gibt es noch jede Menge gut erhaltener Burgen, auf denen Feste gefeiert, Kämpfe ausgetragen und Waffen geschmiedet werden. Auf Burg Kastellaun ist Loretta die Listige Burgherrin. Sie weiß nicht nur viel über das Ritterleben in den Festungen, sondern auch über die Natur und die wilde raue Wildnis rund um Kastellaun. In Kastellaun lässt sich jede Menge Geschichtliches entdecken, vor allem auf der Burgruine über der Stadt. Die noch gut erhaltene Unterburg beherbergt heute das „Haus der regionalen Geschichte“, dass niemand verpassen sollte, der den Hunsrück bereist. 

Eines der neuesten Bauwerke in der Region ist die Geierlay Hängebrücke, die das Mörsdorfer Bachtal überquert. Die allerdings ist nur etwas für Schwindelfreie, also eher nichts für Ritter Reinhard den Rüstigen. Loretta hingegen trainierthier regelmäßig ihre Ritterpower. Die Geierlay Hängebrücke ist 360 Meter lang, in der Mitte stürzt der Blick der Besucher mehr als 100 Meter in die Tiefe. 

Im Hunsrück trieb übrigens auch der berüchtigte Schinderhannes sein Unwesen, der in Simmen aus seinem Gefängnisturm ausbrach. Den Turm gibt es heute noch, und dort lernt man in der Ausstellung, was es mit dem Bösewicht auf sich hatte. Auch Loretta die Listige hat ihre ganz persönliche Geschichte mit einem solchen Hannes. Aber mit Klugheit schafft sie es vielleicht, ihn für sich zu gewinnen ...

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Die Köstlichkeiten der Adelhild von Ahr

Gute Laune, eine wunderbare Landschaft und exzellente Weine – dafür ist das Ahrtal weltberühmt. Das höchste Amt im Ahrtal ist dementsprechend auch das der Weinkönigin, und natürlich ist Adelhild von Ahr eine von ihnen. Mit ritterlicher Würde vertritt sie die Region und den traditionellen Weinbau. 

Adelhild liebt außerdem Ritterfeste und kennt sich vortrefflich in ihrer Region aus – sie weiß, wo die schönsten Weinberge liegen, wo die verborgensten Burgruinen und  verwinkelsten Städtchen zu finden sind.

Im historischen Ahrweiler mit seiner autofreien Altstadt, umgeben von mittelalterlichen Mauern, startet übrigens die Weinberg-Rallye „Mit Lotta durch die Weinberge“. Da ist natürlich auch Adelhild mit dabei. Um das Wissen der Reisenden zu prüfen davon zu erzählen, wie sie einst als Weinkönigin den dunklen Zauberer überlistete, und das wunderschöne Ahrtal vor ewiger Dunkelheit rettete.

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Titelbild: Willkommen auf der legendären Raubritterburg Berwartstein © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH / Dan Mausolf