Liebliches Hügelland, beschauliche Dörfer und Städtchen, bildschöne Wanderwege durch stille Waldregionen – willkommen im am dünnsten besiedelten Landkreis unserer Republik.

Mit der Bahn nach Prenzlau: Anreise planen

Die Landschaft mag an Kanadas Wälder erinnern, die sich im Herbst so zauberhaft verfärben – dabei sind wir hier ganz dicht an der deutschen Hauptstadt. Nur rund 80 Kilometer von Berlin entfernt beginnt die Uckermark im Nordosten Brandenburgs, rund 120 Kilometer sind es bis Prenzlau, „Hauptstadt“ der schönen Region. Mit kaum mehr als 20.000 Einwohnern liegt der Ort malerisch direkt am Unteruckersee und  beim beschaulichen Bummel durchs alte Zentrum finden sich viele Zeugen alter Geschichte. Dann geht es aber raus in die Natur, zu Fuß, per Kanu oder mit dem Fahrrad.

Die dünn besiedelte Uckermark mit ihren zauberhaften Wäldern, kleinen Seen und sanften Hügeln ist ideal zum Entschleunigen, für ein paar Stunden, Tage oder auch für länger. Manch gestresster Großstädter hat sich hier schon niedergelassen mit Kunstatelier, klimaneutralem Ferienhof oder Laden für regional produzierte Waren. Kein Wunder, dass die Uckermark bereits als besonders nachhaltige Urlaubsregion ausgezeichnet wurde.  

Der besondere Tipp: In Prenzlau lohnt es sich, St. Marien zu besichtigen: die erste Hallenkirche Nordeutschlands und ein bedeutendes Bauwerk der Backsteingotik. 

Mobil vor Ort – auch ohne Auto

Prinzip „Hop In Hop Off“ in der Uckermark: Urlauber und Tagesausflügler können die Region mit einer Rundfahrt im Bus entdecken: Die Buslinie verbindet Templin, Prenzlau, Schwedt und Angermünde miteinander – einmal zahlen, ein- und aussteigen wie es beliebt. Wer Glück hat und früh dran ist, kann auch sein Fahrrad mitnehmen: der UckermarkShuttle ist von April bis September mit einem Fahrradträger für bis zu vier Rädern ausgestattet. Für mehr Infos: hier klicken.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

Titelbild: Wald bei Grumsin in der Uckermark © TMB-Fotoarchiv / Antje Tischer