In Zusammenarbeit mit PhotoWeekly

Egal ob Gruppenbild, Insta-Story oder Selfie: Fotos mit dem Smartphone sind längst ein fester Teil unserer Lebenswelt geworden. Die winzig kleinen Sensoren und die integrierten Kamera-Softwares haben heutzutage auch wirklich jede Menge zu bieten. Porträts, Makros und Food-Fotos sind da kaum noch von Bildern hochpreisiger Kameras zu unterscheiden. Wer aber glaubt, das Smartphone übernehme das Fotografieren heutzutage ganz alleine, hat weit gefehlt. Denn auch wenn die Qualität der kleinen Kamerasensoren immer besser wird, habt ihr selbst in der Hand, ob ein Foto gelingt. Wir zeigen euch 5 einfache Tricks, wie ihr das Maximum aus euren Smartphone-Fotos herausholt.

1

Saubere Linse

Mag vielleicht banal klingen, ist aber mit Abstand der häufigste Fehler: eine dreckige Kameralinse. Ihr müsst euch vorstellen, wie häufig ihr euer Smartphone am Tag in die Hand nehmt. Die Linse ist dabei kaum vor Dreck geschützt. Landen fettige Fingerabdrücke zusammen mit Staub auf dem Glas, wird es schwierig mit brillanten Fotos. Auch wenn der Schmutz nicht immer direkt sichtbar ist: Gewöhnt euch an, vor jedem Foto mit einem sauberen Tuch oder Kleidungsstück eure Linse von Dreck zu befreien. Ihr werdet erstaunt sein, wie viel klarer und kontrastreicher eure Fotos dadurch aussehen werden.

2

Das perfekte Licht

Besonders schöne Lichtstimmungen herrschen am Morgen und am Nachmittag
Besonders schöne Lichtstimmungen herrschen am Morgen und am Nachmittag

Macht euch bewusst, dass auch bei den hochentwickelten Handykameras nicht jedes Licht gleich gut zum Fotografieren geeignet ist. Tageslicht ist meist besser als Kunstlicht, Dämmerung ist immer besser als die Mittagssonne. Von oben senkrecht einfallendes Sonnenlicht lässt Landschaften flach aussehen und verleiht Porträts unschöne Schlagschatten. Auch Gegenlicht kann eine echte Herausforderung sein. Deutlich bessere Lichtbedingungen habt ihr hingegen am Morgen oder Nachmittag, wenn das Seitenlicht euer Motiv gleichmäßig ausleuchtet. In Innenräumen entstehen die schönsten Ergebnisse in der Nähe eines Fensters. Ein weiterer Tipp: Traut euch ruhig, die Blende selbst zu regeln und die Automatik nicht immer als Nonplusultra hinzunehmen. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie man die richtige Belichtung am Handy findet.

3

Der richtige Fokus

Bei diesem süßen Motiv fällt der richtige Fokus nicht schwer
Bei diesem süßen Motiv fällt der richtige Fokus nicht schwer

Auch der Fokus ist wichtig. Achtet stets darauf, dass der Hauptakteur des Bildes im Mittelpunkt steht. Dies kannst du zum Beispiel durch Hintergrundunschärfe erreichen oder indem du störende Elemente aus der Umgebung entfernst. Reduziere kleingliedrige Details im Foto und lenke so den Fokus auf dein Hauptmotiv. Fokussieren könnt ihr, indem ihr mit dem Finger auf das Element im Bild tippt, das später scharf sein soll.

4

Ganz schön scharf

Um ein richtig scharfes Bild zu knipsen, ist ein kleines Stativ sehr sinnvoll © JOBY
Um ein richtig scharfes Bild zu knipsen, ist ein kleines Stativ sehr sinnvoll © JOBY

Apropos Schärfe: Verwackelte Bilder sind in der Regel nicht so cool. Darum raten wir euch, wenn möglich immer mit beiden Händen zu fotografieren. Wenn ihr jetzt noch euren Ellbogen auf einer festen Oberfläche abstützt, seid ihr bestens gegen Verwackler gewappnet. So schafft ihr nämlich eine Art Dreipunkt-Stabilisierung, die euch auch bei schwierigen Lichtverhältnissen zu scharfen Bildern verhilft. Stattdessen könnt ihr natürlich auch ein Stativ nutzen, wie zum Beispiel das JOBY PodZilla. Nun einfach noch den 3-Sekunden-Selbstauslöser einstellen und anschließend über scharfe Fotos freuen.

5

Besondere Perspektiven

Mit dem Handy könnt ihr sehr gut ungewöhnliche Perspektiven einnehmen
Mit dem Handy könnt ihr sehr gut ungewöhnliche Perspektiven einnehmen

Wäre da noch der Bildausschnitt. Wie beim Fotografieren mit hochwertigen Kameras, solltet ihr auch bei der Smartphone-Fotografie mit der richtigen Perspektive auseinandersetzen. Hier lohnt es sich, aus deiner Komfortzone herauszukommen. Geht einen Schritt nach vorne, stellt euch auf einen Stuhl, legt euch auf den Boden, tut irgendwas – aber traut euch was! Gerade weil uns Samsung, Apple und Co. das Fotografieren so leicht machen, solltet ihr die Normalperspektive aus dem Stand vermeiden. Denn das kann wirklich jeder! Versucht doch einmal, euer Hauptmotiv nach der Drittel-Regel zu zeigen. Nehmt hierzu die Gitterlinien im Display zur Hilfe. Macht euch auch beim Platzieren des Horizonts Gedanken: Bei den allermeisten Fotos landet der nämlich exakt in der Bildmitte und das wirkt oft langweilig. Stattdessen könntet ihr dem Himmel mehr Raum geben und den Horizont an den unteren Bildrand legen. Probiert einfach ein bisschen aus und brecht die gängigen Regeln. Denn nur so entstehen einzigartige Bilder.

Titelbild: Klein, handlich und unkompliziert: Mit dem Handy könnt ihr schnell durchaus schöne Bilder schießen