Das öffentliche Leben in Deutschland ist massiv heruntergefahren. Die seit dem 2. November geltenden Maßnahmen wurden bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Seit dem 16. Dezember gilt der bundesweite Lockdown. Durch die Verlängerung der Maßnahmen und das Verschärfen der Regeln, soll bis Mitte Februar in möglichst vielen Landkreisen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht werden.

*Anmerkung: Wir checken regelmäßig die Regeln – und versuchen, das Wichtigste hier zusammenzufassen. Habt aber bitte dafür Verständnis, dass wir keine Gewähr für die Informationen übernehmen können. Stand 21. Januar.

Das gilt seit dem 11. Januar:

Hotspots:

In Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*Innen kann der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt werden. Wichtig: Mit Wohnort ist nicht die Wohnanschrift gemeint, sondern der tatsächliche Ort. Wer gegen die 15-Kilometer-Regelung verstößt, benötigt dazu einen triftigen Grund. Die Umsetzung der Regelung und die Definition der "triftigen Gründe" ist letztendlich Sache der Bundesländer.

Kontakte:
Private Treffen sind nur noch mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person gestattet. Kinder werden ab sofort mitgezählt. Es wird geraten den Kreis der beteiligten Haushalte möglichst klein zu halten.

Masken:

Die bundesweit Maskenpflicht in Einzelhandelsgeschäften und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt weiterhin. Es sollen jedoch besser schützende Masken verpflichtend werden. Das sind zum Beispiel OP-Masken, FFP2-Masken oder auch KN95-Masken. Masken aus Stoff bieten keinen ausreichenden Schutz.

Gastronomie:
Restaurants, Bars und Kneipen bleiben geschlossen. Erlaubt ist die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause. Discotheken bleiben ebenfalls geschlossen. Die Maßnahme gilt bis zum 14. Februar und soll dann neu beurteilt werden.

Reisen und Übernachtungen:
Auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche soll verzichtet werden. Hotels und Pensionen dürfen weiterhin keine Touristen aufnehmen. Übernachtungsangebote im Inland gelten nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke.

Freizeitgestaltung:
Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Kinos und Freizeitparks sind geschlossen. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt. Gottesdienste bleiben erlaubt - unter Beachtung der Hygieneregeln.

Sport & Wellness:
Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder sind geschlossen. Der Amateursportbetrieb ist eingestellt. Individualsport, wie joggen gehen, ist weiterhin erlaubt - allein, zu zweit oder den Mitgliedern des eigenen Haushalts. Profisportveranstaltungen dürfen ohne Zuschauer stattfinden.

Handel & Dienstleistungen:
Bis zum 14. Februar bleibt der Einzelhandel weitgehend geschlossen. Ausnahmen sind unter anderem: Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken. Kosmetikstudios, Friseursalons, Massagepraxen und Tattoo-Studios bleiben geschlossen, da hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie sind weiter möglich.

Diese Regelungen bleiben unverändert:

- Für Einreisende und Rückkehrer aus einem Risikogebiet gilt eine Quarantäne- und Coronatestpflicht. Einreisende müssen sich seit dem 11. Januar bis zu 48 Stunden vor Anreise oder direkt nach der Einreise testen lassen. Zudem gilt grundsätzlich eine Quarantänepflicht von zehn Tagen.

- Für ganz Deutschland gelten weiterhin die bisher bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Also weiterhin mindestens 1,50 Meter Abstand von anderen halten, dazu regelmäßiges Händewaschen und -desinfizieren.

Alle aktuellen Informationen findet ihr auch auf der Website der Bundesregierung.

Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte erkundigt Euch vor jeder Reise über den aktuellen Stand der Lage vor Ort.