Das öffentliche Leben in Deutschland ist massiv heruntergefahren. Die seit dem 2. November geltenden Corona-Maßnahmen wurden bis zum 18. April 2021 verlängert. Am 22. März hat die Bundesregierung folgende Maßnahmen beschlossen.

*Anmerkung: Wir checken regelmäßig die Regeln – und versuchen, das Wichtigste hier zusammenzufassen. Habt aber bitte dafür Verständnis, dass wir keine Gewähr für die Informationen übernehmen können. Stand 16. April.

Notbremse:
Sobald der Inzidenzwert einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, greift die "Notbremse". Dann treten die Regelungen, die bis zum 7. März galten, wieder in Kraft. Außerdem können zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören Ausgangsbeschränkungen, strengere Kontaktregeln und die Verpflichtung, überall dort Schnelltests anzubieten, wo die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Kontakte:
Seit Montag, dem 8. März sind private Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten gestattet. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mehr mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt. Es wird geraten, den Kreis der beteiligten Haushalte möglichst klein zu halten.

Gastronomie:
Bei hohen Infektionszahlen bleiben alle Gastronomiebetriebe sowie Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen. Bei niedrigen Inzidenzwerten dürfen Restaurants und Cafés ihre Außenbereiche öffnen. Die Entscheidung liegt hier bei den Bundesländern. Die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause ist weiterhin möglich.

Freizeitgestaltung:
Seit dem 8. März ist der Besuch von Museen, Galerien, Botanischen Gärten und Zoos in Regionen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen gestattet. Theater, Kinos, Opern- und Konzerthäuser dürfen seit dem 22. März wieder öffnen. Gottesdienste sind weiterhin unter Beachtung der Hygieneregeln erlaubt.

Handel & Dienstleistungen:
Aktuell sind Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Einrichtungen für medizinisch notwendige Behandlungen und Friseursalons geöffnet. Seit dem 8. März dürfen auch Buchhandlungen, Blumengeschäfte, Gartenmärkte und Fahrschulen wieder öffnen. Der Einzelhandel bleibt bis zum 18. April geschlossen.

Sport & Wellness:
Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen ist seit dem 8. März kontaktfreier Sport im Freien mit maximal 10 Personen gestattet. Fitnessstudios, Schwimmbäder und Wellnessbereiche bleiben geschlossen.

Reisen und Übernachtungen:
Auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche soll verzichtet werden. Hotels und Pensionen dürfen weiterhin keine Touristen aufnehmen. Übernachtungsangebote im Inland gelten nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke.

Masken:
Die bundesweite Maskenpflicht in Einzelhandelsgeschäften und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt weiterhin. Das Tragen von medizinischen Masken ist verpflichtend. Als medizinische Maske gelten OP-Masken, FFP2-Masken oder auch KN95/N95-Masken.

Diese Regelungen bleiben unverändert:

  • Für Einreisende aus einem Risikogebiet gilt eine Quarantäne- und Coronatestpflicht. Einreisende müssen sich bis zu 48 Stunden vor Anreise oder direkt nach der Einreise testen lassen. Zudem gilt grundsätzlich eine Quarantänepflicht von zehn Tagen, aus der man sich nach frühestens fünf Tagen "Freitesten" lassen kann.
  • Für Einreisende aus einem Hochrisikogebiet, eine Region mit besonders ansteckende Virusvarianten, gilt eine strikte 14-tägige Quarantänepflicht.  
  • Für ganz Deutschland gelten weiterhin die bisher bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Also weiterhin mindestens 1,50 Meter Abstand von anderen halten, dazu regelmäßiges Händewaschen und -desinfizieren.

Alle aktuellen Informationen findet ihr auch auf der Website der Bundesregierung.

Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts findet ihr hier.

Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte erkundigt Euch vor jeder Reise über den aktuellen Stand der Lage vor Ort.