Thüringen

Thüringen kann Meer

Wer Wassersport mit entspannten Wanderstrecken und interessanten Radtouren verbinden möchte, der wird vom größten zusammenhängenden Stauseegebiet Europas begeistert sein. Drei Thüringer Spitzensportlern haben die Region für uns erkundet.

Die reizvolle Landschaft des Thüringer Meeres liegt im Herzen des Naturparks Thüringer Schiefergebirge und Obere Saale. Entlang der Saale errichtete man in der 1930er-Jahren das größte zusammenhängende Stauseengebiet Europas in einer reizvollen Mischung aus Wald und Wasser. Beinahe fjordähnlich bildet die Saale eine rund 80 Kilometer lange und fünfmal gestaute Saalekaskade – das „Thüringer Meer“.

Erhabene Trutzburg inmitten dichter Wälder am Rand idyllischer Gewässer: Das muss die Schloss Burgk am Thüringer Meer sein © Paul Hentschel

Eine Aussicht wie im Märchen: Ein Paddler im Hohenwarte-Stausee mal von ganz oben © Susen Reuter

Blick auf Saalburg am Thüringer Meer: Idylle am Wasser © Paul Hentschel

Von Wasser und Wald umschlossen: Schloß Burgk wurde im Mittelalter von den Vögten von Gera erbaut – und ist heute als Museum immer noch ein Prunkstück der Region © Paul Hentschel

Erhabene Trutzburg inmitten dichter Wälder am Rand idyllischer Gewässer: Das muss die Schloss Burgk am Thüringer Meer sein © Paul Hentschel

Eine Aussicht wie im Märchen: Ein Paddler im Hohenwarte-Stausee mal von ganz oben © Susen Reuter

Blick auf Saalburg am Thüringer Meer: Idylle am Wasser © Paul Hentschel

Von Wasser und Wald umschlossen: Schloß Burgk wurde im Mittelalter von den Vögten von Gera erbaut – und ist heute als Museum immer noch ein Prunkstück der Region © Paul Hentschel

Erhabene Trutzburg inmitten dichter Wälder am Rand idyllischer Gewässer: Das muss die Schloss Burgk am Thüringer Meer sein © Paul Hentschel

Eine Aussicht wie im Märchen: Ein Paddler im Hohenwarte-Stausee mal von ganz oben © Susen Reuter

Blick auf Saalburg am Thüringer Meer: Idylle am Wasser © Paul Hentschel

Von Wasser und Wald umschlossen: Schloß Burgk wurde im Mittelalter von den Vögten von Gera erbaut – und ist heute als Museum immer noch ein Prunkstück der Region © Paul Hentschel

Erhabene Trutzburg inmitten dichter Wälder am Rand idyllischer Gewässer: Das muss die Schloss Burgk am Thüringer Meer sein © Paul Hentschel

Eine Aussicht wie im Märchen: Ein Paddler im Hohenwarte-Stausee mal von ganz oben © Susen Reuter

Blick auf Saalburg am Thüringer Meer: Idylle am Wasser © Paul Hentschel

Von Wasser und Wald umschlossen: Schloß Burgk wurde im Mittelalter von den Vögten von Gera erbaut – und ist heute als Museum immer noch ein Prunkstück der Region © Paul Hentschel

Was man in solch einem Wasserparadies so alles anstellen kann, liegt auf der Hand: rudern, Motorboot fahren, tauchen, Wasserski, angeln. Heißt: Ganz schön viele Möglichkeiten, den Urlaub in Thüringen abwechslungsreich zu gestalten. Vereinfacht wird all das zudem noch durch die vielfältigen Wander- und Fahrradwege der Region, exemplarisch genannt sei hier nur der Qualitätswanderweg „Hohenwarte Stausee Weg“ und der Saaleradweg. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: In Saalburg-Ebersdorf zum Beispiel lassen sich die bezaubernden Park- und Schlossanalagen Ebersdorf entdecken. Und schließlich gibt es da auch noch die Kurstadt Bad Lobenstein mit der Ardesia-Therme, dem einzigen Moorheilbad Thüringens, die für Wellness und Entspannung steht.

Ein Sommertag mit den Winterstars

Aber wie sieht so ein idealer Urlaubstag dann konkret aus, so wie man ihn am Thüringer Meer idealerweise erlebt? Drei erfolgreiche deutsche Wintersportler haben es ausprobiert. Mariama Jamanka ist Olympiasiegerin im Zweierbob, Dajana Eitberger aus Ilmenau in Thüringen Europameisterin und Silbermedaillengewinnerin im Rennrodeln. Johannes Ludwig schließlich, ebenfalls gebürtiger Thüringer aus Oberhof, ist ein erfolgreicher Rennrodler und gewann mit dem deutschen Team bei den letzten Olympischen Spielen eine Goldmedaille. Die beiden Wintersportlerinnen machten den Anfang und begaben sich auf eine Entdeckertour auf der Bleilochtalsperre, dem mit 28 Kilometer größten deutschen Stausee bei Saalburg-Ebersdorf. Das Abenteuer begann für die beiden schon mit der ungewöhnlichen Art der Übernachtung: Sie buchten sich auf einem wunderbaren schwimmenden Ferienhaus „Treibhouse“ ein.

Paddelcoach Carolin Pfeffer vorneweg, Bobfahrerin Mariama Jamanka bleibt dran. Frage natürlich: Wo ist Rodel-Kollegin Dajana Eitberger vom Thüringer Meer? © Paul Hentschel

Die Spitzensportlerinnen Mariama Jamanka und Dajana Eitberger zusammen mit dem Stand-up-Paddelcoach Carolin Pfeffer bei untypischer sportlicher Betätigung: Spaß macht’s trotzdem © Paul Hentschel

Buntes Paddel-Programm: So eine wilde Fahrt auf dem Gewässer der Bleilochtalsperre bringt viel Spaß © Adrian Seeber

Paddelcoach Carolin Pfeffer vorneweg, Bobfahrerin Mariama Jamanka bleibt dran. Frage natürlich: Wo ist Rodel-Kollegin Dajana Eitberger vom Thüringer Meer? © Paul Hentschel

Die Spitzensportlerinnen Mariama Jamanka und Dajana Eitberger zusammen mit dem Stand-up-Paddelcoach Carolin Pfeffer bei untypischer sportlicher Betätigung: Spaß macht’s trotzdem © Paul Hentschel

Buntes Paddel-Programm: So eine wilde Fahrt auf dem Gewässer der Bleilochtalsperre bringt viel Spaß © Adrian Seeber

Paddelcoach Carolin Pfeffer vorneweg, Bobfahrerin Mariama Jamanka bleibt dran. Frage natürlich: Wo ist Rodel-Kollegin Dajana Eitberger vom Thüringer Meer? © Paul Hentschel

Die Spitzensportlerinnen Mariama Jamanka und Dajana Eitberger zusammen mit dem Stand-up-Paddelcoach Carolin Pfeffer bei untypischer sportlicher Betätigung: Spaß macht’s trotzdem © Paul Hentschel

Buntes Paddel-Programm: So eine wilde Fahrt auf dem Gewässer der Bleilochtalsperre bringt viel Spaß © Adrian Seeber

Der erste sportliche Tagesordnungspunkt der beiden Sportlerinnen folgt am frühen Morgen: Stand-up-Paddeling mit Carolin Pfeffer von CSports Fitness. Mariama und Dajana gefällt die Wackelei auf dem SUP sehr gut, deutlich wohler aber scheinen sich die beiden Spitzensportlerinnen augenscheinlich auf dem Fahrrad zu fühlen. Sie sind an diesem Tag auf einem Teilstück des Saaleradwegs unterwegs. Der misst in ganzer Länge 403 Kilometer. Aber auch eine kleine Etappe hält fit. Dass bei der Tour so nebenbei auch viel Kultur zu sehen ist, kommt als Bonus noch obendrauf. Das hübsche Schloß Burgk zum Beispiel mit seinen barocken Gemächern und mit seinem einzigartigen historischen Küchenkamin, dem größten in Deutschland.

Mit einem Multi-Tasker unterwegs

Schön ist, wenn man (fast) alles kann: Der erfolgreiche Olympia-Rodler Johannes Ludwig aus Oberhof in Thüringen ist normalerweise ja eher auf Kufen im Eiskanal unterwegs. Am Thüringer Meer allerdings beweist er, dass er auch auf einem Segelschiff nicht baden geht. Er startet seinen Törn am SEZ Kloster (Segelsport und Erlebnispädagogisches Zentrum Kloster), das vom Landessportbund Thüringen geführt wird und schwebt über die fjordähnlichen Gewässer nahe Saalburg-Ebersdorf.

Johannes Ludwig an der oberen Saaleschleife © Adrian Seeber

Ein wenig Hilfe ist willkommen: Johannes Ludwig segelt mit dem erfahrenen Segler und Mitarbeiter des SEZ Kloster, Klaus Lendorf, durch die grandiose Wasserlandschaft auf dem Thüringer Meer © Adrian Leeder-RVTW

Fährt nicht nur mit der Weltspitze Schlitten, sondern ist auch ein guter Segler: Olympiasieger Johannes Ludwig auf der Bleilochtalsperre © Adrian Seeber

Johannes Ludwig an der oberen Saaleschleife © Adrian Seeber

Ein wenig Hilfe ist willkommen: Johannes Ludwig segelt mit dem erfahrenen Segler und Mitarbeiter des SEZ Kloster, Klaus Lendorf, durch die grandiose Wasserlandschaft auf dem Thüringer Meer © Adrian Leeder-RVTW

Fährt nicht nur mit der Weltspitze Schlitten, sondern ist auch ein guter Segler: Olympiasieger Johannes Ludwig auf der Bleilochtalsperre © Adrian Seeber

Johannes Ludwig an der oberen Saaleschleife © Adrian Seeber

Ein wenig Hilfe ist willkommen: Johannes Ludwig segelt mit dem erfahrenen Segler und Mitarbeiter des SEZ Kloster, Klaus Lendorf, durch die grandiose Wasserlandschaft auf dem Thüringer Meer © Adrian Leeder-RVTW

Fährt nicht nur mit der Weltspitze Schlitten, sondern ist auch ein guter Segler: Olympiasieger Johannes Ludwig auf der Bleilochtalsperre © Adrian Seeber

Ein kleiner Plausch mit der Rodelkollegin Dajana Eitberger, die es sich inzwischen auf der schwimmenden „Treibhouse“-Villa gemütlich gemacht hat, dann geht’s auch schon weiter von der Bleilochtalsperre aus in Richtung Hohenwarte-Stausee. Beim idyllischen Campingplatz Linkenmühle wechselt Multi-Tasker Ludwig dann noch einmal das Gefährt und paddelt mit dem Kanu zur bekannten Saaleschleife. Das ist ein Erlebnis auch für verwöhnte Naturen. Für Johannes Ludwig jedenfalls war der Tag perfekt.

Titelbild: Der beste Ausblick auf die Saaleschleife ist angeblich der von der „Teufelskanzel“. Wem das zu unkatholisch ist: Jeder Aussichtspunkt auf dieses Naturspektaktel ist Weltklasse © Paul Hentschel

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