Thüringen

9 Kulturorte, die inspirieren

Wie wollen wir in Zukunft leben? Warum schenkt Musik uns Kraft? Darf Kunst provozieren? Und was können wir aus der Geschichte lernen? Kultur bringt uns auf neue Gedanken, weckt unsere kreative Energie. Mit ihr können wir jederzeit in fremde Welten reisen.

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Bachhaus Eisenach – let the music play

Im Bachhaus in Eisenach, dem größten Bachmuseum der Welt, kann man versuchen, dem Menschen Johann Sebastian Bach und seiner einzigartigen Musik auf die Spur zu kommen: Man wandelt durch Wohnräume, die zwar nicht die originalen, diesen aber wohl ähnlich sind. Kann handschriftliche Notizen studieren und vor allem auch Bach hören – in einem begehbaren Musikstück mit 180-Grad-Leinwand oder in sogenannten Bubble Chairs mit Kopfhörern (Achtung: Diese müssen derzeit wegen der Hygienemaßnahmen selbst mitgebracht oder vor Ort erworben werden!). „Bach hat die besten Kompositionstechniken seiner Zeit genommen und sich zu einem Meister darin entwickelt“, sagt Jörg Hansen, der Direktor des Museums. Und: „Man wird mit Bach einfach nicht fertig.“ Ein Besuch im Bachhaus regt dazu an, einmal wieder die wertvolle Kraft großer Musik zu spüren.

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Eisenach: Anreise planen.

In den Bubble Chairs im Bachhaus in Eisenach kann man Bachs Musik lauschen © Gregor Lengler

So hat Meister Bach Noten geschrieben © Gregor Lengler

Ein wirklich großer Geist – Bachbüsten im Museum © Gregor Lengler

In den Bubble Chairs im Bachhaus in Eisenach kann man Bachs Musik lauschen © Gregor Lengler

So hat Meister Bach Noten geschrieben © Gregor Lengler

Ein wirklich großer Geist – Bachbüsten im Museum © Gregor Lengler

In den Bubble Chairs im Bachhaus in Eisenach kann man Bachs Musik lauschen © Gregor Lengler

So hat Meister Bach Noten geschrieben © Gregor Lengler

Ein wirklich großer Geist – Bachbüsten im Museum © Gregor Lengler

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Bauhaus-Museum Weimar – die Welt neu denken

Wie möchten wir leben, wohnen, Gemeinschaft gestalten? Solche Fragen stellten sich die Lernenden am Staatlichen Bauhaus in Weimar, das 1919 gegründet wurde. Diesen Fragen kann man als Besucher auch gut im neu erbauten, schon architektonisch spektakulären Bauhaus-Museum Weimar nachgehen. Der 2019 eröffnete Bau von Stararchitektin Heike Hanada ist von außen ein schlichter Kubus, von innen aber überraschend luftig und offen. So soll den Besucherinnen und Besuchern ein intuitives Entdecken der Ausstellung erleichtert, werden. In ihrem Mittelpunkt steht die weltweit älteste Sammlung von Arbeiten des Bauhauses, die Walter Gropius noch selbst anlegte. Spannend ist die zentrale These der neu konzipierten Ausstellung: Dass das Bauhaus weniger ein Architektur- oder Designstil war als vielmehr eine Kunstschule, die wichtige gesellschaftliche Veränderungen initiierte. Eine interessante Inspirationsquelle also auch für alle, die jetzt darüber nachdenken möchten, wie die Welt nach Corona sich zum Positiven verändern könnte.

Weitere Informationen findet ihr hier: Klassiker: Die UNESCO Welterbestätten in Weimar

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Weimar: Anreise planen.

Die schlichte Fassade des Bauhaus-Museums Weimar – ein Kubus mit einem überraschenden Inneren © Weimar GmbH/Thomas Müller

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Leuchtenburg – wünsch dir was

Künstler aus der ganzen Welt haben auf der Leuchtenburg bei Seitenroda und unweit der Porzellanstadt Kahla sieben Erlebniswelten rund ums Porzellan entstehen lassen: Die interaktive Ausstellung „Porzellanwelten“ widmet sich dem „Weißen Gold“ in all seinen Facetten – seiner Geschichte, seinem Material und seiner Faszination. Und immer wieder gibt es auch Neues zu entdecken, damit die Schau lebendig und überraschend bleibt. Deshalb urteilt die internationale Jury des Europäischen Museumsrates: „Eine der außergewöhnlichsten und modernsten Ausstellungen!“ Weitere Höhepunkte: die mit acht Metern Höhe weltweit größte Vase ist auf der Leuchtenburg zu bestaunen, eine einzigartige Porzellankirche besichtigen oder auf dem Steg der Wünsche ein Stück Porzellan samt persönlichem Wunsch in den Abgrund werfen. Scherben bringen ja bekanntlich Glück, also lieber gleich was Großes wünschen …

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Seitenroda: Anreise planen.

Die Höhenburg liegt exponiert und weithin sichtbar auf einem Bergkegel © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Suppe

Porzellan als Material für Alltagsgeschirr, zu sehen auf der Leuchtenburg © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Kostbares Porzellan am fürstlichen Hof © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

500 Jahre alte Ming-Porzellane – gefunden auf dem Meeresgrund © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Aus was besteht Porzellan eigentlich? Die interaktive Ausstellung auf der Leuchtenburg lüftet viele Geheimnisse © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Die Höhenburg liegt exponiert und weithin sichtbar auf einem Bergkegel © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Suppe

Porzellan als Material für Alltagsgeschirr, zu sehen auf der Leuchtenburg © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Kostbares Porzellan am fürstlichen Hof © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

500 Jahre alte Ming-Porzellane – gefunden auf dem Meeresgrund © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Aus was besteht Porzellan eigentlich? Die interaktive Ausstellung auf der Leuchtenburg lüftet viele Geheimnisse © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Die Höhenburg liegt exponiert und weithin sichtbar auf einem Bergkegel © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Suppe

Porzellan als Material für Alltagsgeschirr, zu sehen auf der Leuchtenburg © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Kostbares Porzellan am fürstlichen Hof © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

500 Jahre alte Ming-Porzellane – gefunden auf dem Meeresgrund © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Aus was besteht Porzellan eigentlich? Die interaktive Ausstellung auf der Leuchtenburg lüftet viele Geheimnisse © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Die Höhenburg liegt exponiert und weithin sichtbar auf einem Bergkegel © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Suppe

Porzellan als Material für Alltagsgeschirr, zu sehen auf der Leuchtenburg © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Kostbares Porzellan am fürstlichen Hof © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

500 Jahre alte Ming-Porzellane – gefunden auf dem Meeresgrund © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Aus was besteht Porzellan eigentlich? Die interaktive Ausstellung auf der Leuchtenburg lüftet viele Geheimnisse © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Die Höhenburg liegt exponiert und weithin sichtbar auf einem Bergkegel © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Suppe

Porzellan als Material für Alltagsgeschirr, zu sehen auf der Leuchtenburg © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Kostbares Porzellan am fürstlichen Hof © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

500 Jahre alte Ming-Porzellane – gefunden auf dem Meeresgrund © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

Aus was besteht Porzellan eigentlich? Die interaktive Ausstellung auf der Leuchtenburg lüftet viele Geheimnisse © Stiftung Leuchtenburg/Daniel Hoffmann

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Kunsthaus Apolda – ganz modern

Lust auf Horizonterweiterung – auf moderne Kunst? Später als geplant, aber nicht zu spät eröffnet am 16. Mai nun die Ausstellung „Pop Art“ im Kunsthaus Apolda, das wechselnde Kunstausstellungen zeigt. Zu sehen sind unter anderem Werke von Peter Blake, Richard Hamilton, David Hockney, Allen Jones, Alex Katz, Roy Lichtenstein, Mel Ramos, Andy Warhol und Tom Wesselmann –„ in einem spannenden Dialog von 80 Werken“, wie das Kunsthaus selbst schreibt. Die Ausstellung endet am 26. Juli 2020. Vom 20. September bis 13. Dezember ist dann eine große Chagall-Ausstellung in Apolda geplant. Das Kunsthaus Apolda wird vom Verein „Apolda Avantgarde“ betrieben und stellt seit 25 Jahren hochkarätige, viel beachtete Ausstellungen auf die Beine.

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Apolda: Anreise planen.

Das Kunsthaus Apolda bringt die große, weite Kunstwelt in den Osten Thüringens © Paul Hentschel/Thüringer Tourismus GmbH

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Panorama Museum Frankenhausen – Weltentheater

Noch im Auftrag der DDR malte der Künstler Werner Tübke in den 1980er-Jahren für das Panorama Museum in Bad Frankenhausen ein 123 Meter langes Monumentalgemälde mit dem Titel „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“. Was der Leipziger Künstler an jenem Ort schuf, an dem 1525 eine große Bauernkriegsschlacht tobte, ist jedoch keine sozialistische Interpretation der Geschehnisse. Es entstand vielmehr ein Meisterwerk über die Grundthemen der Menschheit – über Geschichte und Glaube, über Leid, Lust, Liebe, Gut und Böse. Im Mittelpunkt steht bei Tübke Thomas Müntzer unter einem leuchtenden Regenbogen. Die Bundschuh-Flagge hält er gesenkt. Das runde, riesige Gemälde ist ein opulenter Bilderreigen voller Anspielungen und Zitate. Der Leipziger Kunstprofessor an der Hochschule für Grafik und Buchdruck integrierte das Gedenken an die Toten des Bauernkriegs in ein Weltentheater voller Anspielungen und Kunstzitate. Es macht Spaß, gerade jetzt dieses Kunstwerk zu entschlüsseln und darüber nachzudenken, ob Geschichte eine bedrückende Wiederkehr des Gleichen ist – oder eben doch nicht!?

Und so kommt ihr mit Bus und Bahn nach Bad Frankenhausen: Anreise planen.

Bildsaal mit Monumentalgemälde von Werner Tübke Foto: R. A. Gimmel, Nürnberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Bildsaal mit Monumentalgemälde von Werner Tübke Foto: R. A. Gimmel, Nürnberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Panorama Museum, Foto: ZK-Medien © Panorama Museum, Bad Frankenhausen

Bildsaal mit Monumentalgemälde von Werner Tübke Foto: R. A. Gimmel, Nürnberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Bildsaal mit Monumentalgemälde von Werner Tübke Foto: R. A. Gimmel, Nürnberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Panorama Museum, Foto: ZK-Medien © Panorama Museum, Bad Frankenhausen

Bildsaal mit Monumentalgemälde von Werner Tübke Foto: R. A. Gimmel, Nürnberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Bildsaal mit Monumentalgemälde von Werner Tübke Foto: R. A. Gimmel, Nürnberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Panorama Museum, Foto: ZK-Medien © Panorama Museum, Bad Frankenhausen

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Alte Synagoge Erfurt – Geschichte und Geschichten erleben

Seit über 900 Jahren gehört jüdisches Leben zu Thüringen – das feiert der Freistaat ab diesem Herbst und vor allem 2021 mit vielen Jubiläumsveranstaltungen. Aber auch, wer schon jetzt die Landeshauptstadt besucht, der sollte sich Zeit für die Alte Synagoge in Erfurt nehmen, denn sie ist eines der eindrucksvollsten Museen der Stadt. Herzstück der Ausstellung ist der sogenannte Erfurter Schatz, der 1998 zufällig bei Bauarbeiten in der Stadt entdeckt wurde: Er hat ein stolzes Gesamtgewicht – etwa 29,5 Kilogramm. Den größten Anteil haben 3.141 Silbermünzen sowie 14 silberne Barren in verschiedenen Größen und Gewichten. Außerdem enthält der Fund über 700 Einzelstücke gotischer Goldschmiedekunst in teilweise exzellenter Ausführung – darunter einen einzigartigen jüdischen Hochzeitsring aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Alte Synagoge zeigt aber nicht nur wertvolle Exponate, sie erzählt auch ihre eigene, wechselvolle Baugeschichte. Mit dem Ensemble „Alte Synagoge und Mikwe in Erfurt“ hat sich die Stadt zudem offiziell um die Aufnahme zum UNESCO-Weltkulturerbe beworben.
Tipp: Vom 29. Oktober 2020 bis 14. März 2021 zeigt die Alte Synagoge Erfurt die Sonderausstellung „Mit diesem Ring … – Jüdische Hochzeit im Mittelalter“.
Weitere Infos zur jüdischen Kultur und Geschichte in Thüringen gibt es hier.

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Erfurt: Anreise planen.

Die Alte Synagoge hat eine eindrucksvolle mittelalterliche Fassade – in ihrem Innern kann man einen wahren Schatz entdecken © Thüringer Tourismus GmbH/Martin Kirchner

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Gedenkstätte Point Alpha – Geschichtsunterricht am Grünen Band

An einem authentischen Ort der Geschichte macht die Gedenkstätte Point Alpha den Kalten Krieg und die deutsche Teilung erlebbar. Point Alpha war einer von vier US-Beobachtungsstützpunkten an der hessischen innerdeutschen Grenze zwischen Geisa in Thüringen und Rasdorf in Hessen. Der Standort ist leicht erhöht – das war damals gut, nicht nur wegen der Fernsicht, sondern auch zum Abhören des Funkverkehrs. Heute umfasst der Komplex nicht nur den amerikanischen Stützpunkt, sondern auch einen Streifen der originalen DDR-Grenzanlagen und das „Haus auf der Grenze“ mit einer Dauerausstellung. Teile des ehemaligen Kolonnenweges sind heute der Wanderweg „Point-Alpha-Weg“ und Standort der Kunstinstallation „Weg der Hoffnung“ mit vierzehn monumentalen Skulpturen.

Und so kommt ihr mit Bus und Bahn zum Point Alpha in Geisa: Anreise planen.

Die Gedenkstätte "Point Alpha" erzählt Geschichten vom Kalten Krieg © Point Alpha Stiftung

Kaum noch vorstellbar: Grenzzäune mitten in Deutschland © Martin Kirchner/Thüringer Tourismus GmbH

Spurensuche auf dem Wanderweg "Point Alpha" © Joachim Negwer/CMR

Weite Aussichten in die Rhön am Wanderweg "Point Alpha", hier in der Nähe von Geisa © Joachim Negwer/CMR

Die Gedenkstätte "Point Alpha" erzählt Geschichten vom Kalten Krieg © Point Alpha Stiftung

Kaum noch vorstellbar: Grenzzäune mitten in Deutschland © Martin Kirchner/Thüringer Tourismus GmbH

Spurensuche auf dem Wanderweg "Point Alpha" © Joachim Negwer/CMR

Weite Aussichten in die Rhön am Wanderweg "Point Alpha", hier in der Nähe von Geisa © Joachim Negwer/CMR

Die Gedenkstätte "Point Alpha" erzählt Geschichten vom Kalten Krieg © Point Alpha Stiftung

Kaum noch vorstellbar: Grenzzäune mitten in Deutschland © Martin Kirchner/Thüringer Tourismus GmbH

Spurensuche auf dem Wanderweg "Point Alpha" © Joachim Negwer/CMR

Weite Aussichten in die Rhön am Wanderweg "Point Alpha", hier in der Nähe von Geisa © Joachim Negwer/CMR

Die Gedenkstätte "Point Alpha" erzählt Geschichten vom Kalten Krieg © Point Alpha Stiftung

Kaum noch vorstellbar: Grenzzäune mitten in Deutschland © Martin Kirchner/Thüringer Tourismus GmbH

Spurensuche auf dem Wanderweg "Point Alpha" © Joachim Negwer/CMR

Weite Aussichten in die Rhön am Wanderweg "Point Alpha", hier in der Nähe von Geisa © Joachim Negwer/CMR

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Mühlhäuser Museen – ein spannender Rahmen

Schwerpunktmäßig widmen sich die fünf Mühlhäuser Museen mit ihren verschiedenen Standorten der Geschichte Mühlhausen und der Region sowie Thomas Müntzer, dem Reformator und Bauernkriegsführer, der hier gewirkt hat. Besonders eindrucksvoll: das Museum St. Marien mit der Müntzergedenkstätte. In der Hauptkirche der Oberstadt, die nach dem Erfurter Dom die zweitgrößte Hallenkirche Thüringens ist, wird mittelalterliche Kunst ausgestellt – es wird dort aber auch an den wichtigen Sohn der Stadt erinnert. Weitere Museen sind das Kulturhistorische Museum, das Bauernkriegsmuseum in der Kornmarktkirche, die Historische Wehranlage und das Museum Allerheiligenkirche. Das Besondere? Drei der Museen sind in Kirchen untergebracht, man kann also nicht nur die Kulturschätze studieren, sondern auch die alten, sakralen Bauten auf sich wirken lassen. Und das Thema Bauernkrieg ist ja durchaus auch aktuell, denn es konfrontiert uns nicht zuletzt mit der Frage: Wie kann man Wünsche nach Veränderung auf friedlichere Weise durchsetzen, als den Menschen das damals gelang?

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Mühlhausen: Anreise planen.

Mittelalter-Ausstellung der Mühlhäuser Museen in der Kirche St. Marien © Florian Trykowski

Müntzergedenkstätte in St. Marien © Florian Trykowski

In der Kornmarktkirche in Mühlhausen ist die Gedenkstätte Deutscher Bauernkrieg untergebracht © Thüringer Tourismus GmbH/Jens Hausprung

Mittelalter-Ausstellung der Mühlhäuser Museen in der Kirche St. Marien © Florian Trykowski

Müntzergedenkstätte in St. Marien © Florian Trykowski

In der Kornmarktkirche in Mühlhausen ist die Gedenkstätte Deutscher Bauernkrieg untergebracht © Thüringer Tourismus GmbH/Jens Hausprung

Mittelalter-Ausstellung der Mühlhäuser Museen in der Kirche St. Marien © Florian Trykowski

Müntzergedenkstätte in St. Marien © Florian Trykowski

In der Kornmarktkirche in Mühlhausen ist die Gedenkstätte Deutscher Bauernkrieg untergebracht © Thüringer Tourismus GmbH/Jens Hausprung

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Elisabethenburg in Meiningen – sich in fremde Welten träumen

Theater geht während der Corona-Pandemie gerade nicht? Dann erinnern wir uns doch einfach mal an unvergessliche Inszenierungen – zum Beispiel in der Elisabethenburg in Meiningen mit der dortigen Ausstellung „Zauberwelt der Kulisse“. Jährlich werden dort aufwendige Bühnenbilder der legendären Theatertruppe „Die Meininger“ gezeigt, die unter dem Theaterherzog Georg II. Ende des 19. Jahrhunderts durch Europa tourte und den Ruf Meiningens als Theaterstadt begründete. Derzeit ist dort das Bühnenbild „Antike Säulenhalle“ von 1910/11 aus William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ zu sehen. Dazu gibt es ein eindrucksvolles Szenenlichtprogramm mit eingesprochenen Textpassagen zum Bühnenbild. Es ist dort also alles fast so schön wie im „echten“ Theater.

Und so kommt ihr mit Bus und Bahn nach Meiningen: Anreise planen.

In der Elisabethenburg in Meiningen kann man in die Welt alter Bühnenkulissen eintauchen – hier sieht man die Burg bei den Thüringer Schlössertagen © Michael Reichel

Titelbild: Thüringen hat viele authentische Kulturstätten – wie zum Beispiel das Bachhaus in Eisenach © Ingo Bracke/Bachhaus Eisenach GmbH

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