Das ist mal eine Herausforderung: Über 1000 Kilometer Wanderwege in der Sächsischen Schweiz sorgen dafür, dass vom Spaziergänger bis zum sportlich ambitionierten Wanderer alle Naturliebhaber auf ihre Kosten kommen. Und wer will, erhält sogar noch ein wenig Nachhilfe in Kulturgeschichte.

Mit der Bahn nach Pirna: Anreise planen

Ihr müsst es ja nicht gleich so weit treiben wie Caspar David Friedrich. Der berühmte Maler hatte einst am Uttewalder Grund in der Stille der engen Schlucht mit seinen bizarr ineinander verkeilten Felsen ein paar Tage ausgeharrt, um die romantisch-düstere Stimmung dieser Szenerie in sich aufzunehmen. Das ist schon etwas extrem – was aber nicht heißt, dass man dort gar nicht vorbeischauen sollte: Der Uttewalder Grund ist genau wie die Richard-Wagner-Stätten in Graupa oder der Liebethaler Grund nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten, die man auf dem 112 Kilometer langen „Malerweg“ in acht Etappen erwandern kann. Und der „Malerweg“ wiederum nur eine der vielen Möglichkeiten, in der Sächsischen Schweiz aufs Schönste wandern oder klettern zu gehen. Allein in der Region um den Nationalpark Sächsische Schweiz gibt es über 1100 Kilometer markierte Wege, Steige und Pfade, 400 Kilometer davon im geschützten Nationalpark selbst. Wer dabei auch noch etwas über das abwechslungsreiche Gebiet in Sachsen erfahren möchte: Auch geführte Wanderungen mit kompetenten Wanderführern sind möglich.

Und wenn ihr mal eine kleine Wanderpause braucht: Im historischen Stadtzentrum von Pirna könnt ihr gut zur Ruhe kommen, in Bad Schandau die Toskana Therme besuchen oder eine Dampferfahrt mit historischen Schiffen auf der Elbe unternehmen.