Das Bett im Kornfeld bleibt frei – wer sich im Saarland wirklich mal was Verrücktes gönnen will, der übernachtet in den Bäumen auf zwei Metern Höhe in einem der sogenannten Cloefhänger. Dass man im Saarland zudem auch tagsüber eine gute Zeit haben kann, nimmt man dabei gerne mit …

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Schwindelfrei solltet ihr schon sein, denn sonst wird die Nacht eventuell unruhig. Wer sich für eine Übernachtung in einem der „Cloefhänger“ direkt mit Blick auf die bezaubernde Saarschleife entscheidet, muss halt damit leben, dass er sich in eine Art schwingende Bergsteiger-Wippe bettet. Der Ort des Geschehens: Die „kleine Cloef“, etwa dreihundert Meter über der Saarschleife. Die „kleine Cloef“ übrigens ist die Schwester der, nun: richtigen Cloef, dem bekannteren und größeren Aussichtspunkt an Deutschlands schönster Flussschleife. Die meisten der Besucher, die dieses Naturkunstwerk einmal mit eigenen Augen sehen wollen, wandern dorthin.

Die aufregendere Nacht aber ist in einem der schwebenden Zelte zu haben, die sich der Bergsteiger Martin Hagen aus Schmelz in der Nähe von Saarlouis bei einem seiner Trips in den Bergen ausgedacht hat. Dort werden ähnliche mobile Betten beim Steilwandklettern eingesetzt. Und warum das Ganze, wenn man auch in einem Hotelzimmer garantiert wackelfrei schlafen könnte? Wer einmal in tiefer Nacht die Geräusche des Waldes gehört hat und am frühen Morgen den Sonnenaufgang über der Saarschleife beobachten durfte, wird diese Frage sicher nie wieder stellen …

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