Brandenburg

Rangsdorfer See: Ein guter Ort für Piraten

Der Rangsdorfer See – nur zehn Kilometer südlich von Berlin – ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt für Schwimmer, Ruderer und Surfer. Doch eine Besonderheit macht ihn auch im Winter interessant: Da der See nur sechs Meter tief ist, friert er schnell zu…

Die guten, alten Binsenweisheiten: „Des einen Freud, des anderen Leid“ – was den Rangsdorfer See in Brandenburg angeht, trifft sie ins Schwarze. Der See ist mit seinen 272 Hektar Größe für Schwimmer, Segler und sonstwie an Wasservergnügungen in der Sonne interessierten Menschen durchaus eine Freude – gerade auch für Kinder und „kleine“ Erwachsene, denn er ist an seiner tiefsten Stelle sechs Meter, aber an den Rändern nur 1,5 Meter tief. Im Sommer führen die ansässigen Segelsportvereine Regatten für die Bootsklassen Pirat und OK Jolle durch – ein wunderbares Spektakel auch für Zuschauer am Ufer des Sees.

Doch leider wird der See durch seine geringe Tiefe langfristig ohne Sanierung „verlanden“, schon jetzt droht heimischen Fischen in jedem Winter Gefahr: Wenn der See zu lange unter Eis liegt, wird der Sauerstoffgehalt zu niedrig. Genau das aber – die lange Eisdecke im Winter – ist der Grund für die Beliebtheit des Rangsdorfer Gewässers bei Schlittschuhläufern und vor allem: Eisseglern. Tja, ein klassisches Dilemma. Nicht so für Besucher: Die können den Wanderweg um den Rangsdorfer See entweder zu Fuß bewältigen oder mit dem Fahrrad bezwingen – in jedem Fall ist die Strecke idyllische 21 Kilometer lang, bei 105 Metern Höhenunterschied.

Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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