Im Grunde gibt es Münster zweimal: Das historische, katholische mit seinen zahlreichen Kunstdenkmälern und Schlössern aus alten Zeiten. Und dann die durch 50.000 Studenten erschaffene flirrende, lebendige Szene-Metropole mit ihren 500.000 Fahrrädern …

Mit der Bahn nach Münster: Anreise planen

Das ist mal eine optimale Kombination: Rund 50 000 Studenten leben in der Stadt, in der es angeblich (wer zählt das?) über 500 000 Fahrräder gibt. Und auf der anderen Seite sind dort solch gediegene Denkmäler wie das historische Rathaus, das Wasserschloss Wilkinghege oder das Fürstbischöfliche Schloss Münster zu Hause. Beides – die szenige Aura der Stadt und die historischen Fassaden – machen aus Münster eine der spannendsten Großstädte in Nordrhein-Westfalen.

Unser Rat: Leiht euch ein Rad. Fahrt auf der rund fünf Kilometer langen Ringstraße einmal um die Altstadt Münsters herum – mit dem Auto ist das nicht erlaubt – und verschafft euch einen Eindruck von den Ausmaßen der Stadt, von seiner bürgerlichen Schönheit und jugendlichen Frische. Apropos jugendlich: In Münster ist mit dem Kreativkaiam Hafen seit 2015  ein ganz neues Viertel mit viel Gastronomie, Kunst und Mediengeschehen entstanden – hier feiert die Szene – ansehen!

Fahrt dann weiter vom Prinzipalmarkt mit seinen schicken Giebelhäusern und Bogengängen nur ein paar Minuten bis zum Aaseepark, der 2009 zum schönsten Park Europas gekürt wurde und in dessen Umgebung immer noch einige Objekte der Outdoor-Ausstellung „Kunst.Projekte“ zu sehen sind. Schaut im LWL Museum für Kunst und Kultur vorbei, das auch äußerlich genau diesen typischen Spagat aus Historie und Modernität hinbekommt, der Münster so auszeichnet. Und nehmt euch mehr Zeit, als ihr ursprünglich geplant hattet. Ihr werdet sie brauchen. 

Weitere Artikel aus Nordrhein-Westfalen