Es ist schwer, über Köln zu sprechen, ohne gleich Dom, Rhein oder Karneval zu erwähnen – allein mit diesem Trio könnte man das Mindset der Stadt zeichnen. Dabei gibt’s hier viel mehr: Museum Ludwig, Römisch-Germanisches Museum und, und, und …

Mit der Bahn nach Köln: Anreise planen

Wer weiß schon, dass es in Köln die meisten Galerien Deutschlands gibt, mehr noch als in Berlin? Dass der „Kunstmarkt“ hier erfunden wurde, aus dem die renommierte ART COLOGNE hervorging – und dass es mit der Cologne Fine Art und der Art.Fair 21 noch zwei weitere Kunstmessen in Köln gibt? Und schließlich, dass das Museum Ludwig zu den bedeutendsten Kunstmuseen Europas gehört?

Tatsächlich steht in Köln fast alles im Schatten des übermächtigen Doms, mit seinen 157 Meter hohen Türmen das unangefochtene und vielbesungene Wahrzeichen der Stadt. Nahe der gemütlichen Kölner Altstadt mit seinen zahlreichen Brauereien ist der Dom so etwas wie der ewige Fixpunkt der Kölner – auch wenn der Rhein, die grandiosen Rheinbrücken und der moderne Rheinauhafen mit seiner urbanen Loft-Architektur und den plakativen Kranhäusern auch ein wenig Aufmerksamkeit beanspruchen.

Wer nur Zeit für ein Wochenende in Köln hat, dürfte Probleme bekommen: Neben den üblichen Verdächtigen (Dom, Altstadt) locken Schokoladenmuseum, Rheinboulevard, Südstadt (das studentische Amüsierviertel, zusammen mit dem Belgischen Viertel und dem eher bürgerlichen Klettenberg), Schildergasse und die zahlreichen Kölner Grünflächen. Wir empfehlen den Volksgarten im Süden mit seinem lässigen Biergarten. Auch hier, wie in vielen anderen Kneipen in Köln, heißt es schließlich: „Drink doch ejne met!“

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Titelbild: ©istock.com/querbeet

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