Nordrhein-Westfalen

5 Fotospots für besondere Schnappschüsse

Man kann nicht jeden sehenswerten Ort in Nordrhein-Westfalen kennen. Dafür habt ihr ja uns: Fünf Fotospots für besondere Schnappschüsse.

1

Holsteiner Treppe in Wuppertal

Wuppertals Engelnberg wartet – 112 kunterbunte Stufen führen hinauf © Tourismus NRW e.V.

Elberfeld goes Kultur – die Treppe ist Resultat eines Kunstprojekts © Tourismus NRW e.V.

Wuppertals Engelnberg wartet – 112 kunterbunte Stufen führen hinauf © Tourismus NRW e.V.

Elberfeld goes Kultur – die Treppe ist Resultat eines Kunstprojekts © Tourismus NRW e.V.

Was ist das?

Eine 1900 gebaute Freitreppe im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld.

Was ist so besonders?

Na die Farben. Es bleibt zwar mühsam, die 112 Treppenstufen zu erklimmen. Die Laune aber steigt stetig, denn die Treppe wurde 2006 im Rahmen eines Kunstprojekts von Horst Gläsker mit neun unterschiedlichen Farben bunt bemalt. Die Farben sollen die neun Abschnitte des Lebens symbolisieren.

Wirkt wie…

… der gelungene Versuch, die Anstrengungen eines trüben Treppenaufstiegs mit fröhlichen Farben zu erleichtern.

Wenn man schon mal da ist…

… sollte man unbedingt im nahe gelegenen Von der Heydt-Museum vorbeischauen: Französische Malerei des 19. Jahrhunderts, zum Teil von den Nazis als „entartete Kunst“ geadelt.

Und so kommt ihr mit Bus und Bahn zur Holsteiner Treppe: Anreise planen.

2

Hängebrücke Kühhude am Rothaarsteig

Schwebt hoch über dem Abgrund – Hängebrücke als Teil eines Waldskulpturen-Wegs © Tourismus NRW e.V.

Was ist das?

Eine Hängebrücke aus Holz über einem sehr schönen Wanderweg im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Was ist so besonders?

Die 40 Meter lange – und 12 Meter über dem Abgrund schwebende – Brücke hängt nicht nur harmlos in der hübschen Waldlandschaft, sondern schwingt auch ganz ordentlich durch, wenn arglose Wanderer auf ihr unterwegs sind. Nicht jedem braven Spaziergänger macht sowas Freude. Ein gewisser Thrill dürfte aber garantiert sein.

Wirkt wie…

… ein poetischer Stieg direkt in die Wälder-Welten von „Games of Thrones“ hinein, wo wilde Wanderer, John Snow und weitere Abenteuer warten.

Wenn man schon mal da ist…

… lohnt sich zumindest eine kleine Etappe auf dem malerischen WaldSkulpturenweg zwischen Bad Berleburg und dem Rathaus Schmallenberg – die Hängebrücke liegt auf dem Weg.

Weitere Informationen zum Rothaarsteig findet Ihr hier: Auf dem Dach Westfalens – der Rothaarsteig im Rothaargebirge

Und so kommt ihr mit der Bahn nach Bad Berleburg: Anreise planen.

3

Eiszeitliches Wildgehege im Neandertal

Vielleicht eine Patenschaft gefällig? Auerochsen im Wildgehege © Tourismus NRW e.V.

Was ist das?

Ein Wildgehege in einem Naturschutzgebiet zwischen Erkrath und Mettmann.

Was ist so besonders?

In dem idyllischen Gehege verstecken sich nicht nur Wisente, Tarpane und Auerochesen, nein – es ist auch ein beliebtes Naherholungsgebiet mit einem Wanderweg, der je nach Tempo zwischen 60 bis 90 Minuten um das Gehege herumführt.

Wirkt wie…

… traumhaft weite Natur in kanadischen Wäldern, der perfekte Platz um sich zu wünschen: „Let´s find some beautiful place to get lost.“

Wenn man schon mal da ist…

… könntest du leicht eine Patenschaft für das Wildgehege übernehmen (60 Euro im Jahr) und einem „Jungtier“ dort deinen Namen geben. Also nicht deinen – den, den du dir aussuchst…

Und so kommt ihr mit Bus und Bahn zum Wildgehege im Neandertal: Anreise planen.

4

Wehrhahn-Linie Düsseldorf

Von nun an geht es bergauf – bemerkenswerte U-Bahn-Station © Quadratauge

Was ist das?

Eine unterirdische Stammstrecke der Düsseldorfer Stadtbahn.

Was ist so besonders?

Die erst 2016 eröffnete Strecke funktioniert als Gesamt-Kunst-Attraktion, die New York Times schrieb: „Kunst und Zauberei in der deutschen U-Bahn“. Die sechs U-Bahnhöfe haben jeweils ihren individuellen Charakter, ausgestattet mit malerischen, klanglichen und skulpturalen Elementen.

Wirkt wie…

… Metropolis gestaltet von Luc Besson in Zusammenarbeit mit „Batman“-Macher Tim Burton. Oder einfacher: WOW!

Wenn man schon mal da ist…

… auf jeden Fall die ganze Strecke fahren. Dauert länger, aber lohnt sich. Selten war der Weg mehr Ziel als hier.

Weitere Informationen zu Düsseldorf findet Ihr hier: Da wo man Alt trinkt

Und hier beginnt die Bahnfahrt mit der Wehrhahn-Linie: Anreise planen.

5

Biggeblick im Sauerland

Spitzenmäßige Aussicht – und nachts schimmert die Plattform in Blau © Tourismus NRW e.V.

Nicht nur gucken – im Biggesee kann man auch bestens baden © Tourismus-NRW-e.V.

Spitzenmäßige Aussicht – und nachts schimmert die Plattform in Blau © Tourismus NRW e.V.

Nicht nur gucken – im Biggesee kann man auch bestens baden © Tourismus-NRW-e.V.

Was ist das?

Eine Aussichtsplattform der Stadt Attendorn über dem Biggesee.

Was ist so besonders?

Die spektakuläre Blick in 90 Metern Höhe: Er schweift über den Biggesee mit der Gilberginsel und der Burgruine Waldenburg.

Wirkt wie…

… eine der berühmten „Rooftops“ in Bangkok bei Nacht. Das liegt an den smarten LED-Leuchten auf der Plattform, die eine ganz spezielle „Blaue Stunde“-Atmosphäre schaffen.

Wenn man schon mal da ist…

… könnte man bei entsprechender Neigung ja mal in der Hofstube Deimann bei Felix Weber in Schmallenberg vorbeischauen. Der junge Mann (30) gilt als bester Koch des Sauerlands und verfügt bereits über einen Guide Michelin-Stern.

Und so kommt ihr mit Bus und Bahn nach Attendorn: Anreise planen.

Titelbild: Die Aussichtsplattform von Attendorn bietet einen Top-Weitblick über den Biggesee © Sauerland-Tourismus e.V./Johannes Ginsberg

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