Kirchen, die zu den schönsten der Region zählen, oder ein Rathaus mit welthistorischer Bedeutung – Kulturliebhaber kommen gerne nach Osnabrück. Und ringsum begeistert viel Natur.

Mit der Bahn nach Osnabrück: Anreise planen

In Osnabrücks schöner Altstadt kann man stundenlang umherbummeln. Die bunten Giebelhäuser bewundern, gut einkaufen und anschließend die vielfältige Gastronomie testen. Für ein buntes Szene-Leben sorgen schon die rund 15.000 Studenten der Universität. Und Kulturfreunde unter den Besuchern sind hier in ihrem Element, so locken etliche Sammlungen und Museen. Im historischen Rathaus, ab 1512 im spätgotischen Stil errichtet, wurde gar große Geschichte geschrieben – hier wurden 1648 nach 30 Jahren Krieg die Verträge zum Westfälischen Frieden geschlossen. Immer wieder stößt man zudem auf eine der vier prächtigen mittelalterlichen Kirchen, die die Innenstadt von Osnabrück umschließen. Zu den schönsten zählen der Dom St. Petrus (Baubeginn im 11. Jahrhundert) und St. Marien aus dem 13. Jahrhundert direkt am Marktplatz. Ach ja, und viel Grün ringsum gibt es auch: Als einzige deutsche Großstadt liegt Osnabrück mitten in einem Schutzgebiet – der Naturpark TERRA.vita mit seinen vielen Wander- und Radwegen zählt seit 2019 zum Global-Geopark-Netzwerk der UNESCO.

Der besondere Tipp: In das alte Gemäuer der einstigen Steinkohlenzeche Piesberg ist das Museum Industriekultur eingezogen, sehr sehenswert.

Gute Anbindung per Bahn: Osnabrück ist sehr gut mit dem Fernverkehr erreichbar. Vom Osnabrücker Hauptbahnhof ist es dann nicht mehrweit zu den Kulturhighlights – zum Dom etwa gerade mal 15 Minuten zu Fuß.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.