In Schwerin führt kein Weg am Schloss vorbei. Es liegt prominent auf einer Insel inmitten der City und ist von überall gut zu sehen – also nichts wie hin und einen Tag mit Staunen verbringen.

Sechs Flügel, elf Geschosse, gut 630 Räume und die Türmchen und Erker hat vielleicht noch niemand gezählt: Schloss Schwerin ist ein veritables Gesamtkunstwerk. Ab 1845 in seiner heutigen Form erbaut, diente es bereits ab dem späten 14. Jahrhundert den mecklenburgischen Herzögen und Großherzögen als Residenz, gilt heute als eines der bedeutendsten Werke des romantischen Historismus in Europa – Vorbilder waren französische Renaissancebauten wie das Schloss Chambord an der Loire. Heute hat hier der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern seinen Sitz, und ein Teil der Anlage dient als Museum. Und was für eins!

Man kann stundenlang durch die prächtigen Räume flanieren und staunen. Wertvolle Gemälde, Skulpturen und historische Möbel werden auf drei Etagen präsentiert, darunter eine große Porzellansammlung, eine neu eingeweihte Silberkammer und eine umfangreiche Kollektion fürstlicher Jagd- und Prunkwaffen. Nach französischem Vorbild wurde auch der barocke Schlossgarten angelegt – und die regelmäßigen Schlossfestspiele haben Weltklasseniveau!

Gute Anbindung per Bahn: Vom Schweriner Hauptbahnhof (knapp eine Stunde per ICE ab Hamburg) geht es zu Fuß in 15 Minuten durch die City zum Schloss.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

Titelbild: Das Schweriner Schloss liegt auf der Schlossinsel im Stadtzentrum von Schwerin ©TMV/Allrich

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