In Warnemünde, Rostocks „schöner Tochter“, gehen Strand, Werften und Fischereitradition Hand in Hand. Die landeinwärts gelegene Hansestadt selbst bietet derweil Kultur und kulinarische Highlights en masse.

Mit der Bahn nach Rostock-Warnemünde: Anreise planen

Idyllische Kapitänshäuser, kleine Fischerboote, Dünen und weiße Villen, eine Promenade mit gemütlichen Restaurants und Cafés – das Seebad Warnemünde ist ein Ferienziel wie aus dem Bilderbuch. Bunte Strandkörbe stehen am feinen, kilometerlangen Sandstrand, der mit 150 Metern der breiteste an der deutschen Ostseeküste ist. Als Wahrzeichen Warnemündes gelten unter anderem der 37 Meter hohe Leuchtturm von 1898 sowie der nebenan stehende „Teepott“ – das eigenwillige Gebäude wurde 1968 vom Rügener Landbaumeister Ulrich Müther in sogenannter Hyperschalen-Architektur entworfen und beherbergt heute unter anderem ein Restaurant. Unweit des Urlauberglücks liegt der Seehafen für große Fähr- und Kreuzfahrtschiffe. Ein paar Kilometer landeinwärts wartet dann Rostocks historische Altstadt mit Giebelhäusern an schmalen Gassen, vielen gemütlichen (Fisch-)Restaurants sowie mächtigen Backsteinkirchen aus der Hansezeit. Und am ehemaligen Marktplatz thront das siebentürmige, rosafarben gestrichene Rathaus – sein Ratskeller mit guter Küche gilt als ältestes Gasthaus der Hansestadt.

Der besondere Tipp: Kontrastprogramm gefällig? Als größter geschlossener Küstenwald liegt die Rostocker Heide östlich der City – ideal zum Radfahren und Wandern.

Gute Anbindung per Bahn: Über Hamburg und Berlin ist die Ostseeküste sehr gut angebunden. Von Dresden fährt auch 2-stündlich ein InterCity über Berlin weiter bis nach Rostock Warnemünde. Von Schwerin nach Rostock benötigt der Zug etwa eine Stunde, ab da geht es in 20 Minuten weiter per S-Bahn nach Warnemünde.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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