Baden-Württemberg

Karlsruhe: Am Anfang war das Schloss

Der erste Weg führt Karlsruhe-Besucher oft zum Karlsruher Schloss mit seinen weitläufigen Gärten. Das macht auch chronologisch Sinn, denn erst mit der Grundsteinlegung des Schlosses wurde die Stadt Karlsruhe überhaupt erst gegründet. 

Heute residiert das Badische Landesmuseum in den Räumen des prächtigen Schlosses, das man – und jetzt wird es auch für kleine Leute interessanter – mit der Schlossgartenbahn, dem Karlsruher Bähnle, entdecken kann. Die Bahn wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1967 gebaut und fährt zur Gaudi von über 50 000 Fahrgästen im Jahr auf einem rund zweieinhalb Kilometer langen Rundkurs quer übers Schlossgelände. Ein interessanter Mix ist auch der zoologische Stadtgarten in Karlsruhe, der einerseits zur Erholung einlädt, andererseits aber auch eine große Artenvielfalt an tropischen Pflanzen und Tieren hat.

Mehr als 50 Galerien, Theater und Museen verteilen sich in Karlsruhe, wobei der Insider behauptet: Das kreative Leben der Stadt hat auch ein klares Zentrum. Im Gebiet um den alten Schlachthof finden sich zahlreiche gute Restaurants, Bars und Cafés. Hier herrscht lässige Start-up-Atmosphäre, und auch Handwerks-Manufakturen haben sich hier angesiedelt.

Wer’s eher gediegener mag, ist dagegen in Durlach richtig: Mit fast 30 000 Einwohnern ist das Quartier nicht nur das größte, sondern auch das mittelalterlichste Viertel der Stadt. Anzusehen wäre hier vor allem der Renaissancebau Karlsburg, auch als das Alte Schloss bekannt. Wer den Spaß an historischen Bahnfahrten nicht verloren hat und gleichzeitig eine gute Aussicht auf die ganze Stadt haben möchte, kann diese beiden Dinge übrigens prima miteinander verbinden: Die Turmbergbahn – eine historische Standseilbahn – fährt hinauf auf den 256 Meter hohen Turmberg, der als Karlsruher Hausberg gilt. Der Blick von der Turmbergterrasse hinab in die Stadt ist nicht zu schlagen. 

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