Dass Wiesbaden zu den 10 wohlhabendsten Städten Deutschlands gehört, lässt sich kaum übersehen: Jugendstil und elegante Villen allerorten, dazu gepflegte Parks und schöne Geschäfte. Auch dem alten Goethe gefiel es schon in der Landeshauptstadt.

Mit der Bahn nach Wiesbaden: Anreise planen

„Die beste Haxe bekommt man in Wiesbaden im Weihenstephaner in der Taunusstraße.“ Sagt Christie Dietz in ihrem wunderbaren Blog „A Sausage Has Two“. Christie who? Man sollte erst einmal wissen, dass Wiesbaden mit seinen zahlreichen Villen, Parks und Gewässern nicht nur irgendwie britisch aussieht, sondern auch tatsächlich recht international aufgestellt ist. Englische Pubs, französische Restaurants, Scones aus einem Laden namens Britmania … all das gibt es in der Landeshauptstadt.

Auch Christie Dietz ist Engländerin, folgte ihrem Gatten nach Wiesbaden und lernte diese bald lieben. Wegen der besonderen Lebensqualität, aber auch wegen der mondänen Note der Stadt zwischen Taunus und Rhein. Das Casino beispielsweise ist hier eine Institution, das prachtvolle Hessische Staatstheater ebenso und auch die Yachten und Segelboote am Schiersteiner Hafen künden von gehobener Lebensart. Um nicht erst von den wunderbaren Thermalquellen zu sprechen – 26 insgesamt – deren berühmteste der Kochbrunnen ist. Ja, in Wiesbaden kurten bereits die alten Römer, und das neoklassizistische Kurhaus mit seinem prächtigen Säulenvorbau könnte ohne weiteres auch als königliche Residenz durchgehen.  Noch etwas ist einem prominenten Besucher aufgefallen: „Man bedarf in Wiesbaden nur eine Viertelstunde des Steigens, um in alle Herrlichkeiten der Welt zu blicken.“ Wer hat’s gesagt?  Der alte Goethe natürlich.

Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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