In Zusammenarbeit mit Wiesbaden Congress & Marketing GmbH

Es gibt so viele Gründe für eine Reise nach Wiesbaden! Die hessische Landeshauptstadt verbindet auf schönste Weise die angenehmen Seiten des Lebens miteinander: Einkaufsbummel und Kulturgenuss, prachtvolles Flair und kurze Wege, Spitzen-Genuss aus der Region auf dem Teller und im (Wein-)Glas. Ihr habt nur ein Wochenende Zeit? Kein Problem, hier kommen unsere Empfehlungen für drei perfekte Tage in Wiesbaden:

Freitag Nachmittag: Kulinarische Einstimmung

Herzlich willkommen in Wiesbaden! Eine wichtige Frage bei jedem Städtetrip: Was machen wir als erstes? Unsere Empfehlung für euer erstes Kennenlernen mit Wiesbaden: Sucht einen Ort auf, an dem ihr euch ganz gemütlich auf das Wochenende einstimmen könnt. Wo ihr ein Gefühl für das Flair der Stadt und ihren Charakter bekommt. Mit anderen Worten: Auf in die Wiesbadener Mauergasse! Hier findet ihr zahlreiche Weinbars und Restaurants, in denen ihr bei kulinarischen Genüssen und einem guten Glas (Rheingauer) Wein Pläne für die nächsten Tage schmieden könnt. 

Ganz nah seid ihr an der Altstadt, die wegen ihres bugförmigen Grundrisses auch „Schiffchen“ genannt wird. Traditioneller Einzelhandel trifft hier auf moderne Boutiquen und inhabergeführte Geschäfte. Eingerahmt wird das Ganze von den eleganten Fassaden der Wiesbadener Altbauten. Hektik ist hier, trotz der zentralen Lage, ein Fremdwort. Vielleicht habt ihr noch Zeit für einen ersten kleinen Bummel?

Zurück zur Mauergasse: Wie wäre es mit einem Stopp bei Pearls Sektmanufaktur? Es erwartet euch ein faszinierender Einblick in das Sekthandwerk: Hier könnt ihr live zusehen, wie die Sekte nach der zweiten Gärung degorgiert – das heißt nach einem Eisbad von der Hefe „befreit“ – werden. Und natürlich könnt ihr die prickelnden Spitzenerzeugnisse aus der Region sowie eine feine Auswahl internationaler Weine und Spirituosen hier auch selbst in lockerer Atmosphäre genießen. Eine weitere Top-Adresse für Weinfreunde ist die Vinothek Laquai. Hier liegt der Fokus auf den typischen mineralischen Rieslingen, eleganten Burgunderweinen sowie Sekten und Bränden des Weinguts Laquai. Dazu gibt es kleine Snacks und regionale Produkte zum Kauf. In und um die Mauergasse laden euch zahlreiche Restaurants zum Verweilen und Genießen ein. Euer Geschmack gibt die Richtung vor!

Samstag Vormittag: Shoppen, Erkunden, Genießen!

Wer die Seele einer Stadt kennenlernen möchte, sollte unbedingt den lokalen Wochenmarkt besuchen. Also, nichts wie hin: Der Samstag startet auf dem Wiesbadener Wochenmarkt. Der lockt nicht nur mit einer unglaublichen Vielfalt an regionalen Spezialitäten und außergewöhnlichen Delikatessen, sondern auch mit seiner historischen Kulisse zwischen Rathaus und Marktkirche. Eine atmosphärische Mischung aus Wiesbadenern und ihren Gästen, aus Kommunikation und Genuss – kann man besser in das Wochenende starten? 

Wenn ihr es neben den kulinarischen auch auf die modischen Erlebnisse abgesehen hat, könnt ihr den Marktbesuch mit einem Bummel durch die Fußgängerzone verbinden. Hier bleibt kein Wunsch offen! Exklusiv geht es zu in der Wilhelmstraße mit vielen Galerien, Kunst- und Designgeschäften. Oder in der Wilhelmstraße mit zahlreichen noblen Boutiquen und Einrichtungsgeschäften. Lohnend ist auch ein Blick in die Taunusstraße mit vielen erhaltenen Hausfassaden aus dem Historismus. Und natürlich zwischendurch die eine oder andere Pause in einem der vielen Cafés! 

Sind die Füße müde gelaufen? Dann steigt ein in die „THermine. Die kleine charmante Stadtbahn dreht täglich ihre Runden durch Wiesbaden. Auf der ca. 50-minütigen Tour bekommt ihr einen guten Überblick über die interessantesten Sehenswürdigkeiten. Start ist am Marktplatz. 

Wer noch Lust und Kraft hat, die Stadt zu Fuß zu erkunden, dem empfehlen wir den Stadtrundgang „Facettenreiches Wiesbaden“. In etwa anderthalb Stunden führt er euch unter anderem auf den Schlossplatz, zur Marktkirche als höchstes Gebäude der Stadt und zum ehemaligen Stadtschloss der Herzöge von Nassau, heute Sitz des Hessischen Landtags. Start ist immer samstags um 10:30 Uhr am Marktplatz (von April bis Oktober auch 14:30 Uhr). Danach seid ihr bestens informiert!

Samstag Nachmittag & Abend: Gut entspannt zu kulturellen Höhenflügen

Nach dem aktiven Vormittag ist es Zeit für ein bisschen Entspannung! Wiesbaden mit seinen 26 heißen Quellen ist dafür perfekt geeignet. Ein paar Zahlen zur Einstimmung gefällig? Bitte sehr: Tag für Tag sprudeln mehr als zwei Millionen Liter heißes Mineralwasser aus den Wiesbadener Quellen. Mit rund 67 °C Quelltemperatur gehören sie zu den heißesten Quellen Europas. Ihre Nutzung lässt sich etwa 20 000 Jahre zurückverfolgen. 

Nun aber genug von den Zahlen, und lieber ab in die Therme! Ihr habt die Wahl zwischen zwei Bädern: Das Thermalbad Aukammtal liegt im Nordosten der Stadt und bietet einen Innen- und Außenbereich mit hochkarätigen Wellness-Angeboten, zu denen auch viele verschiedene Saunen zählen. Die Kaiser-Friedrich-Therme ist ein textilfreier Badepalast im Herzen der Stadt. Hier gibt es Badeluxus im Stil einer antiken Therme – am Wochenende sogar bis 22 Uhr, ihr könnt die Entspannung also so richtig auskosten! 

Vielleicht steht euch der Sinn am Abend nach Unterhaltung und Kultur? Wunderbar, wir haben genau das Richtige für euch: Wiesbaden hat nämlich eine große Theaterszene. Das hessische Staatstheater gehört zu den erfolgreichsten Bühnen im deutschsprachigen Raum. Gespielt wird auf vier Bühnen; und ihr habt die Wahl zwischen klassischem Schauspiel, Oper, Ballett und Konzerten. Daneben gibt es zahlreiche Kleinkunstbühnen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem interaktiven "Dinner-Theater-Abend“ im kuenstlerhaus43 in der Oberen Webergasse? 

Auch für die Cineasten unter euch gibt es in Wiesbaden ein echtes Highlight: Die Caligari Filmbühne. In der einmaligen Atmosphäre des wunderschön renovierten Ufa Filmpalastes wird ein anspruchsvolles Programm geboten: Deutsches und internationales Arthouse-Kino, aber auch Dokumentar- und Kurzfilme könnt ihr hier als Abschluss eines ereignisreichen Tages genießen.

Sonntag: Frische Luft und Jugendstil

Nachdem ihr Wiesbaden nun bereits gut kennengelernt habt, ist es am letzten Tag des Wochenendes Zeit für einen Perspektivwechsel: Es geht hinauf auf den Neroberg, den „Hausberg“ der Stadt. Aus 245 Metern Höhe eröffnet sich ein fantastischer Blick. Kein Wunder, dass der Berg zu den beliebtesten Ausflugszielen der Wiesbadener gehört. Schon die Fahrt hinauf mit der wasserangetriebenen Nerobergbahn ist ein Erlebnis für sich. Oben erwartet euch nicht nur der beliebte Aussichtspunkt am Neroberg-Tempel von 1851, sondern auch eine große Bandbreite an Freizeitmöglichkeiten. Das Opelbad auf dem Neroberg gilt als eines der schönsten Schwimmbäder Deutschlands und ist im Sommer auf jeden Fall einen Besuch wert. Abenteuerlich und sportlich geht es auch im Kletterwald am Rand des Stadtwaldes auf dem Neroberg zu. 

Nach diesem Ausflug führt euch unsere Empfehlung noch einmal zurück in die Stadt: zum Museum Wiesbaden, Landesmuseum für Kunst und Natur mit einer Ausstellungsfläche von 7.000 Quadratmetern. Die Sammlungen umfassen Kunst aus der Prähistorie bis in die Gegenwart. Unser Tipp: Lasst euch nicht die Jugendstil-Sammlung von Ferdinand Wolfgang Neess entgehen. Es handelt sich um eine der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen des Jugendstils und des Symbolismus. Möbel, Glas, Keramik, Lampen, Gemälde und Silber finden sich vereint als Gesamtkunstwerk wieder und lassen euch in das Lebensgefühl des Fin de Siècle eintauchen. Absolut faszinierend! 

Und dann endet das Wochenende, wie es begonnen hat: Mit Genuss! Nur einen kurzen Fußweg vom Museum entfernt findet ihr das Café Maldaner. In diesem Original Wiener Kaffeehaus in der Marktstraße erwarten euch süße Kunstwerke aus der hauseigenen Konditorei und herrliche Kaffeespezialitäten. Nehmt euch unbedingt die Zeit, diese Köstlichkeiten zu genießen und euer Wochenende in Wiesbaden Revue passieren zu lassen. Vielleicht seid ihr auch auf den Geschmack gekommen und plant bereits den nächsten Besuch?

Titelbild: Auf dem Neroberg kann man die Stadt Wiesbaden von oben überblicken © David Vasicek

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