Mecklenburg-Vorpommern

Ein perfektes Wochenende in Schwerin

Prunkvolle Bauten, international renommierte Museen und Theater sowie, inmitten einer bezaubernden Seenlandschaft, eines der schönsten Schlösser der Welt – Schwerin ist die Kulturhauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Inhabergeführte, kleine Läden und bezaubernde Cafés runden das Genuss - und Kulturangebot der Stadt ab. Unsere Empfehlungen für ein perfektes Wochenende in Schwerin:

Freitagabend: Entspannt ankommen

Nach Schwerin kommt ihr gut und umweltfreundlich mit der Bahn. Vom Bahnhof sind es nur wenige Gehminuten bis in die Innenstadt und zu den zahlreichen Attraktionen der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt. Nach einem ersten Blick auf das Schloss, den Park und die großen Kirchen Schwerins könnt ihr den Abend entspannt in einem der zahlreichen empfehlenswerten Restaurants oder Kaffeehäuser ausklingen lassen. Alternativ bietet sich eine Tour mit dem Nachtwächter durch die historische Innenstadt Schwerins an. Begleitet von einem kostümierten Stadtführer habt ihr hier jeden Freitagabend nach Einbruch der Dunkelheit die Möglichkeit, mehr über die Geschichte und die Wahrzeichen Schwerins zu erfahren.

Samstagvormittag: Besuch des Schweriner Schlosses

Den Samstagvormittag beginnt ihr am Besten gleich mit einem der ganz großen Highlights der Stadt – dem Schweriner Schloss und den umliegenden Gartenanlagen. Eingebettet zwischen Museum, Theater, Kollegiengebäuden und den Palaisanlagen erwartet euch ein Meisterwerk des romantischen Historismus. Unzählige Türmchen, Kuppeln, Erker, Balustraden und Ornamente ragen am Schweriner See in den Himmel.

Bevor ihr euch auf den Weg in die Altstadt macht, solltet ihr unbedingt noch einen Abstecher in den Burggarten unternehmen. Dieser breitet sich unmittelbar um das Schloss herum aus und eignet sich mit der Orangerie, einer Grotte, dem reizvollen Kolonnadenhof und dem barocken Gartenparterre perfekt zu einem entspannten Spaziergang in einem wahrhaft fürstlichem Ambiente.

Ein eiserne Drehbrücke führt euch anschließend direkt in den Schlossgarten. Die von Peter Joseph Lenné gestaltete Anlage wurde zur Bundesgartenschau 2009 nach historischen Plänen rekonstruiert. Dank der hier aufgestellten Skulpturen antiker Götter, seinen mächtigen Baumriesen und dem immer wieder elegant in Szene gesetzten Blick aufs Schloss, gilt der Schlossgarten zu Recht als besonders eindrucksvolles Gartendenkmal von hohem nationalen Rang.

Mit seiner bis heute im Wesentlichen unveränderten Architektur, ist das Schweriner Schloss von innen wie von außen Inbegriff höfischer Residenzkultur © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Meckl.-Vorpommern

Besonders sehenswert: die die großherzöglichen Repräsentationsräume, hier das Blumenzimmer © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses – die Schlosskirche, Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau © TMV, Timo Roth

Inbegriff großherzoglicher Prunkentfaltung – der Thronsaal der Schweriner Schlosses © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Im Licht der aufgehenden Sonne besonders reizvoll – die Orangerie des Schweriner Schlosses © Rex Schober

Mit seiner bis heute im Wesentlichen unveränderten Architektur, ist das Schweriner Schloss von innen wie von außen Inbegriff höfischer Residenzkultur © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Meckl.-Vorpommern

Besonders sehenswert: die die großherzöglichen Repräsentationsräume, hier das Blumenzimmer © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses – die Schlosskirche, Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau © TMV, Timo Roth

Inbegriff großherzoglicher Prunkentfaltung – der Thronsaal der Schweriner Schlosses © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Im Licht der aufgehenden Sonne besonders reizvoll – die Orangerie des Schweriner Schlosses © Rex Schober

Mit seiner bis heute im Wesentlichen unveränderten Architektur, ist das Schweriner Schloss von innen wie von außen Inbegriff höfischer Residenzkultur © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Meckl.-Vorpommern

Besonders sehenswert: die die großherzöglichen Repräsentationsräume, hier das Blumenzimmer © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses – die Schlosskirche, Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau © TMV, Timo Roth

Inbegriff großherzoglicher Prunkentfaltung – der Thronsaal der Schweriner Schlosses © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Im Licht der aufgehenden Sonne besonders reizvoll – die Orangerie des Schweriner Schlosses © Rex Schober

Mit seiner bis heute im Wesentlichen unveränderten Architektur, ist das Schweriner Schloss von innen wie von außen Inbegriff höfischer Residenzkultur © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Meckl.-Vorpommern

Besonders sehenswert: die die großherzöglichen Repräsentationsräume, hier das Blumenzimmer © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses – die Schlosskirche, Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau © TMV, Timo Roth

Inbegriff großherzoglicher Prunkentfaltung – der Thronsaal der Schweriner Schlosses © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Im Licht der aufgehenden Sonne besonders reizvoll – die Orangerie des Schweriner Schlosses © Rex Schober

Mit seiner bis heute im Wesentlichen unveränderten Architektur, ist das Schweriner Schloss von innen wie von außen Inbegriff höfischer Residenzkultur © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Meckl.-Vorpommern

Besonders sehenswert: die die großherzöglichen Repräsentationsräume, hier das Blumenzimmer © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses – die Schlosskirche, Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau © TMV, Timo Roth

Inbegriff großherzoglicher Prunkentfaltung – der Thronsaal der Schweriner Schlosses © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Timm Allrich

Im Licht der aufgehenden Sonne besonders reizvoll – die Orangerie des Schweriner Schlosses © Rex Schober

Samstagnachmittag: Altstadtbummel

Nur wenige Minuten vom Schloss entfernt laden mittelalterliche Gassen zum Bummeln ein. Mehrere hundert Bau- und Kulturdenkmäler, darunter viele Fachwerkhäuser sowie imposante Residenz- und Regierungsgebäude, machen die Stadtgeschichte von der Gründung im Jahr 1160 bis heute erlebbar. In den gemütlichen Cafés wird die typisch Schweriner Kaffeehauskultur zelebriert, viele Restaurants haben sich auf eine gutbürgerliche Küche spezialisiert.

Rund um den Altstädtischen Markt mit Löwendenkmal, dem Rathaus aus dem 14. Jahrhundert und dem klassizistisch anmutenden Säulengebäude erwarten euch eine große Fußgängerzone voll exklusiver Boutiquen, kleiner Galerien und vieler individueller Geschäfte. Zudem beherbergt Schwerin mit den großen Centern rund um den Marienplatz einen der größten Einkaufskomplexe Norddeutschlands.

Einen atemberaubenden Blick über Stadt, Schloss und die umliegende Seenlandschaft habt ihr vom 117,5 Meter hohen Turm des Schweriner Doms. Die mächtige Kirche gehört zu den Hauptwerken der norddeutschen Backsteingotik und imponiert im Inneren mit einem gotischen Kreuzaltar, einem Bronzetaufbecken von 1325 sowie einem Triumphkreuz von 1420. An der prächtigen Ladegast-Orgel mit ihren 5100 Zinnpfeifen spielen alljährlich Organisten aus aller Welt.

Die Schweriner Altstadt erstreckt sich rund um den mächtigen Dom © Volker Köhn, www.erlebnis-mv.de

Shoppingparadies Schwerin – hinter alten Fachwerkgiebeln und modernen Fassaden könnt ihr allerhand Außergewöhnliches, Kunstvolles und Hübsches finden © Pollex, Rötting

In den vielen inhabergeführten Geschäften der Altstadt bekommt ihr nicht nur eine professionelle Beratung, sondern auch immer die Zeit für ein nettes Gespräch © TMV, Krauss

Die Schweriner Altstadt erstreckt sich rund um den mächtigen Dom © Volker Köhn, www.erlebnis-mv.de

Shoppingparadies Schwerin – hinter alten Fachwerkgiebeln und modernen Fassaden könnt ihr allerhand Außergewöhnliches, Kunstvolles und Hübsches finden © Pollex, Rötting

In den vielen inhabergeführten Geschäften der Altstadt bekommt ihr nicht nur eine professionelle Beratung, sondern auch immer die Zeit für ein nettes Gespräch © TMV, Krauss

Die Schweriner Altstadt erstreckt sich rund um den mächtigen Dom © Volker Köhn, www.erlebnis-mv.de

Shoppingparadies Schwerin – hinter alten Fachwerkgiebeln und modernen Fassaden könnt ihr allerhand Außergewöhnliches, Kunstvolles und Hübsches finden © Pollex, Rötting

In den vielen inhabergeführten Geschäften der Altstadt bekommt ihr nicht nur eine professionelle Beratung, sondern auch immer die Zeit für ein nettes Gespräch © TMV, Krauss

Samstagabend: Theatervorstellung im Mecklenburgischen Staatstheater

Genau die richtige Mischung aus großherzoglichem Pomp und talentierten Schauspielern bekommt ihr in den Abendstunden in den Räumlichkeiten des Mecklenburgischen Staatstheaters zu sehen. Direkt gegenüber dem Schweriner Schloss gelegen, erwarten euch hier rote Plüschsessel, prächtige Stuck- und Goldverzierungen und Figuren, die in rot, weiß und gold erstrahlen - alles beleuchtet von einem riesigen Deckenlüster. Auf zeitgemäßen Komfort müsst ihr in den 540 bequemen Theatersesseln natürlich trotzdem nicht verzichten. Das Theater ist weit über die Landesgrenzen für sein erstklassiges Programm und eine vielseitige Auswahl von Stücken bekannt. Theaterfreunde kommen in Schwerin das ganze Jahr hindurch in den Genuss ausgezeichneter Aufführungen. Zu den Highlights gehören die Schlossfestspiele Schwerin im Sommer.

Nach denkmalgerechter Sanierung erstrahlt das Mecklenburgische Staatstheater wieder in großherzoglicher Pracht, mit reichlich Gold und Samt, mit edlem Parkett und imposanten Lüstern © Silke Winkler

Mehrmals im Jahr ist das Schloss-Ensemble die Kulisse für stimmungsvolle Events © Silke Winkler

Nach denkmalgerechter Sanierung erstrahlt das Mecklenburgische Staatstheater wieder in großherzoglicher Pracht, mit reichlich Gold und Samt, mit edlem Parkett und imposanten Lüstern © Silke Winkler

Mehrmals im Jahr ist das Schloss-Ensemble die Kulisse für stimmungsvolle Events © Silke Winkler

Sonntagvormittag: Das Staatliche Museum

Für den nächsten Programmpunkt solltet ihr genügend Zeit einplanen, denn das Staatliche Museum Schwerin zählt zu den bedeutendsten Museen Deutschlands und hat jede Menge zu bieten. So beherbergt das Museum eine der hochrangigsten Sammlungen niederländischer und flämischer Malerei des 17. bis 18. Jahrhunderts, einst angelegt von den mecklenburgischen Herzögen. Werke von weltberühmten Meistern wie Rubens, Rembrandt, Jan Brueghel d. Ä. und Frans Hals sind genau so ausgestellt wie Arbeiten von Jean-Baptiste Oudry und Marcel Duchamp. Eine besondere Kostbarkeit ist die Torwache von Carel Fabritius.

Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der weltweit größten Sammlung der Werke des französischen Tiermalers Jean-Baptiste Oudry. Hier beeindruckt vor allem ein lebensgroßes Abbild der Nashorndame Clara. Das rund 3,50 Meter hohe und fünf Meter breite Ölgemälde, dessen lebendes Vorbild 1738 als Nashorn-Baby in Indien das Licht der Welt erblickte, ist ein absolutes Highlight des Schweriner Museums.

Das Staatliche Museum Schwerin beherbergt eine der umfangreichsten europäischen Sammlungen niederländischer Malerei © Pollex, Rötting

Eines der Highlights des Staatlichen Museums – die Nashorndame Clara © TMV, Tiemann

Das Staatliche Museum Schwerin beherbergt eine der umfangreichsten europäischen Sammlungen niederländischer Malerei © Pollex, Rötting

Eines der Highlights des Staatlichen Museums – die Nashorndame Clara © TMV, Tiemann

Sonntagnachmittag: Rundfahrt auf dem Schweriner See

Nach so viel Kultur bietet sich zum Abschluss des Wochenendes noch eine entspannte Schifffahrt mit einem Dampfer der Weißen Flotte auf dem Schweriner See (April bis Oktober) an. Die Stadt liegt inmitten einer wundervollen Seenlandschaft, die zahlreichen Wat- und Wasservögeln eine Heimat bietet. Im Wasser tummeln sich diverse Fischarten. An den Ufern fühlen sich Fischotter heimisch. Das Schloss ist vom Wasser aus gesehen ein perfektes Fotomotiv. Entlang des Ufers öffnet sich zudem immer wieder der Blick auf kleine Inseln, geheime Buchten, schnuckelige Bootshäuser und die wunderschöne Kulisse Schwerins.

Wunderschön und am besten im Rahmen einer Bootstour zu erkunden – die Seenlandschaft rund um Schwerin © Timm Allrich

Titelbild: Von der Seeseite aus besonders schön – das Schweriner Schloss © TMV, Felix Gänsicke

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