Brandenburg

Kahnpartie durch den Kleinen Spreewald

Was auf den ersten Blick wie ein Tropenfluss im Dschungel aussehen mag, liegt im Brandenburgischen und lässt sich am besten mit einem traditionellen heimischen Wasserfahrzeug erkunden.

Zwischen Berlin und Dresden im Süden Brandenburgs liegt eine zauberhafte Region: der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft mit dem Kleinen Spreewald und dem Kurort Bad Liebenwerda. Eine Tour im originalen Spreewald-Kahn mit einem dutzend Plätzen samt Tischchen ist ein erholsames, unverwechselbares Erlebnis für die Gäste. Der Fährmann stakt das Boot durch die weit verzweigte Flusslandschaft der Kleinen Elster voller Wasserlilien und Wasserrosen. Laubfrösche und Schwäne sind hier in ihrem Element, an den Ufern hat der Biber seine Spuren in Form abgenagter Baumstämme hinterlassen. Die Kahnfahrt startet zum Beispiel von der Anlegestelle der Kleinstadt Uebigau-Wahrenbrück, wo man zudem auch Kanus mieten und im Anschluss an die Flusstour eine historische Mühle besuchen kann. Der Kleine Spreewald gehört zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft mit seinen romantischen Mooren und Streuobstwiesen, bestens per Rad oder zu Fuß zu erkunden. Inmitten des Parks liegt Bad Liebenwerda, wo schon 1905 der Kurbetrieb aufgenommen wurde. Hier wartet nahe der Innenstadt auch der „Garten der Sinne“ – in der Konzertmuschel kann man einem Kurkonzert lauschen und die Zeit vergessen.

Die Flusslandschaft des Kleinen Spreewalds lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Kanu erkunden © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der Barbarabrunnen in Bad Liebenwerda erinnert an die Sage des gleichnamigen Hirtenmädchens, das im Dreißigjährigen Krieg Menschen geheilt haben soll © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der mehr als 30 Meter hohe Lubwartturm in Bad Liebenwerda stammt aus aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Türmen Brandenburgs © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Flusslandschaft des Kleinen Spreewalds lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Kanu erkunden © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der Barbarabrunnen in Bad Liebenwerda erinnert an die Sage des gleichnamigen Hirtenmädchens, das im Dreißigjährigen Krieg Menschen geheilt haben soll © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der mehr als 30 Meter hohe Lubwartturm in Bad Liebenwerda stammt aus aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Türmen Brandenburgs © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Flusslandschaft des Kleinen Spreewalds lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Kanu erkunden © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der Barbarabrunnen in Bad Liebenwerda erinnert an die Sage des gleichnamigen Hirtenmädchens, das im Dreißigjährigen Krieg Menschen geheilt haben soll © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der mehr als 30 Meter hohe Lubwartturm in Bad Liebenwerda stammt aus aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Türmen Brandenburgs © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der besondere Tipp: Im Naturparkhaus Bad Liebenwerda finden Besucher viele Infos zu Wesen und Werden des umliegenden Parks.

Gute Anbindung per Bahn: Vom Berliner Hauptbahnhof geht es in rund zwei Stunden, von Dresden in gut einer Stunde nach Bad Liebenwerda, von dort fährt ein Bus in Richtung Uebigau-Wahrenbrück.
Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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