Wer glaubt, Berlin sei in erster Linie eine – wenn auch schöne – Ansammlung von Stein und Beton, der irrt. Zählt man alle idyllischen Bäder, Natur- und Baggerseen in und um Berlin zusammen, kommt man auf mehr als 100 Badespaß-Möglichkeiten.

Mit der Bahn zum Tegeler See: Anreise planen

Weit über Berlin hinaus bekannt ist der große Wannsee in Steglitz-Zehlendorf. Eigentlich gar kein eigenständiger See, sondern eine ausgedehnte Bucht der Havel, ist er bei gutem Wetter die Badewanne der Berliner. Segeln, Bootfahren, Baden oder auch nur ein großes Picknick am Wannseestrand sind feine Möglichkeiten, es sich in sonnigen Zeiten gut gehen zu lassen. Oder wie die Toten Hosen in ihrem Wannsee-Song vorschlugen: „Ohne dich wäre es hier nur halb so schön, lass uns abfeiern und tanzen gehen.“

Allerdings ist nicht der Wannsee, sondern der Müggelsee der größte und populärste Badesee der Berliner, er nimmt einen Großteil der Fläche des Stadtbezirks Treptow-Köpenick ein. Durch den See fließt sogar die Spree und am Seeufer gibt es das Strandbad Müggelsee, zudem zahlreiche Wanderwege und ein gut ausgebautes Radnetz. Ganz anders und ganz besonders die Lage am Tegeler See in Reinickendorf: Hier trifft sich der Berliner in vielen kleinen Cafés und Restaurants malerisch am Ufer oder steigt an der Anlegestelle Greenwich-Promenade in eines der zahlreichen Schiffe ein, die von hier aus über den Tegeler See schippern. In der Abenddämmerung auf einem der spektakulären Schaufelraddampfer wird man sich auf dem Tegeler See fühlen wie auf dem Mississippi in den amerikanischen Südstaaten – ein faszinierendes Erlebnis. Und das sind nur einige der Möglichkeiten, Berlin auf dem Wasser zu entdecken – was für eine Stadt!

Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

Titelbild: Tegeler See © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle