Baden-Württemberg

Wo Mammuts in den Himmel wachsen

Die größten Mammutbäume der Welt in Kalifornien sind über 100 Meter hoch. Ganz so weit ragen ihre Artgenossen in Weinheim noch nicht in den Himmel. Doch dafür hat der badische Exotenwald Weinheim noch jede Menge andere Gewächse aus aller Welt zu bieten.

Der höchste Baum der Erde heißt Hyperion, ist ein Küstenmammutbaum und wächst im Redwood-Nationalpark in Kalifornien. Und nicht nur dort. Denn seit der Freiherr von Berckheim in den 1860er Jahren mit viel Geld und Einsatz seinen Exotenwald anlegte, ist er auch im hübschen Weinheim in Rhein-Neckar-Kreis zuhause. Ein ganzes Waldstück ist mit Mammutbäumen bepflanzt, die mit ihren von leuchtend roter Borke besetzten Stämmen immerhin schon eine lichte Höhe von 60 Metern erreicht haben. 

Weniger hoch, aber deswegen nicht weniger exotisch sind die andere Baumarten im 60 Hektar großen Arboretum: Atlaszedern, japanische Sicheltannen, Zuckerahorn, chilenische Araukarien und viele mehr. Das Besondere am Exotenwald ist, dass die Bäume nicht wie in Botanischen Gärten immer nur in Einzelexemplaren vertreten sind, sondern gleich ganze Waldstücke besetzen, so dass man tief eintauchen kann in das ungewöhnliche Waldgefühl. Wer fachkundig informiert werden und nicht nur schauen möchte: Es gibt eine geführte Tour durch den Exotenwald. Sie beginnt in der Nähe des Schlossparks Weinheim und ist ungefähr zweieinhalb Kilometer lang.

Einige der Baumriesen sind schon rund 150 Jahre alt – und damit noch lange nicht ausgewachsen © TMBW/Dietmar Denger

Rund 60 Hektar ist der Exotenwald heute groß

Die Keimzelle des Exotenwalds ist der Weinheimer Schlosspark –hier ließ der Freiherr die ersten Exemplare pflanzen

Einige der Baumriesen sind schon rund 150 Jahre alt – und damit noch lange nicht ausgewachsen © TMBW/Dietmar Denger

Rund 60 Hektar ist der Exotenwald heute groß

Die Keimzelle des Exotenwalds ist der Weinheimer Schlosspark –hier ließ der Freiherr die ersten Exemplare pflanzen

Einige der Baumriesen sind schon rund 150 Jahre alt – und damit noch lange nicht ausgewachsen © TMBW/Dietmar Denger

Rund 60 Hektar ist der Exotenwald heute groß

Die Keimzelle des Exotenwalds ist der Weinheimer Schlosspark –hier ließ der Freiherr die ersten Exemplare pflanzen

Unser Tipp: Besuchen Sie unbedingt den sogenannten Kuchenbaum, der im Herbst ein deutlich wahrzunehmendes Hefe-Aroma verströmt. Und danach schnell ins nächste Café!

Tipps, wie ihr komfortabel und günstig im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn reist, findet ihr übrigens hier.

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