Eine Bibliothek als offener, lichter Treffpunkt für alle Bürger, ein architektonisches Ausrufezeichen und minimalistisches Glanzstück zugleich: Die 2011 erbaute Stadtbibliothek Stuttgart ist längst kulturelles Wahrzeichen der Stadt.

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Wo früher einmal Güterzüge rangierten, herrscht heute die Kultur – und das auf neun Etagen. Die im Oktober 2011 neu eröffnete Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz ist mehr Tempel als Bücherhalle, mehr Design-Palast als funktionaler Zweckbau. Und genau das war auch die Absicht des koreanischen Architekten Eun Young Yi. Er plante das aus Beton und mattem Glasbausteinen bestehende Gebäude als monolithischen Block, der von außen solide Härte symbolisiert, von innen aber als transparente, leichte Glashülle fungiert.

Ergebnis: In diesen Büchertempel, dessen weiße Oberflächen die Innenarchitektur des Gebäudes noch einmal monumentaler erscheinen lassen, als sie ohnehin schon ist, kommen viele Besucher nicht etwa, um zu lesen, sondern um zu gucken. Und besichtigen die Bibliothek wie ein Museum, eine Galerie. Alles richtig gemacht! Und noch ein Tipp: Die Dachterrasse des Hauses ist frei zugänglich und bietet einen wunderbaren Blick über Stuttgart. 

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Titelbild: ©Sasa Komlen / Shutterstock.com